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Ranna hat das schönste Feuerwehrhaus

Bei Dorfwettbewerb des Landkreises vorne dabei — Nasnitz erhält Sonderpreis - 09.07.2012 15:01 Uhr

Das Feuerwehrhaus in Ranna siegte beim Wettbewerb „Unser dorfgerechtes Feuerwehrhaus“. Vor allem die überaus gelungene Außengestaltung überzeugte die Jury. © Basler


Drei Tage lang war die fachkundige Kreiskommission unterwegs, um die gemeldeten 26 Feuerwehrhäuser aus 17 Gemeinden zu bewerten. Über den Sonderpreis „Feuerwehrbaum“ können sich die Feuerwehren in Haselmühl, Hiltersdorf, Iber, Nasnitz, Poppberg und Sigras freuen. Mit der Vergabe dieses Preises möchte die Jury die Wichtigkeit einer reichen Eingrünung des Hauses und damit die gelungene Einbindung in das Dorf herausstellen.

Allen Feuerwehrhäusern gemeinsam sind neben einer hohen Punktezahl ein oder mehrere stattliche Hausbäume, die den Außenbereich der Gebäude optisch aufwerten. „Die Eingrünung der Häuser war uns neben weiteren Bewertungskriterien ein großes Anliegen“, so die Leiterin der Kommission, Kreisfachberaterin Michaela Basler. „Ein Gebäude, egal welchen Nutzen es hat, kann baulich noch so vollendet sein. Wenn das Grün fehlt, wird es immer offen dastehen und eine Einbindung in die Umgebung fehlt.“

Doch nicht nur auf die Eingrünung lenkte die Jury ihre Blicke, sondern auch auf die bauliche Gestaltung oder auf kreative Ideen. Daneben wurde die Eigenleistung der Feuerwehren beim Bau und Unterhalt des Hauses, die Nutzungsmöglichkeiten durch andere Vereine oder Projekte, die in der Zukunft angegriffen werden sollen, mit Punkten belohnt. Den ersten Platz im Dorfwettbewerb teilen sich die Feuerwehrhäuser in Holzhammer, Ranna und Wolfsfeld. Alle drei Feuerwehren mit ihren Häusern hätten auf unterschiedliche Weise die gesamte Kommission nachhaltig beeindruckt.

In Ranna ist das Feuerwehrhaus der gesellschaftliche Mittelpunkt des Dorfes. Durch eine überaus gelungene Außengestaltung erfährt das Gebäude zusätzlich zu seiner sozialen Bedeutung eine optische Aufwertung. So leuchten Sommerblumen an den Fenstern und in Rabatten und mächtige Linden spenden der Festwiese und dem angrenzenden Kinderspielplatz ihren Schatten.

Zentraler Treffpunkt

Geschwungene Wege aus Granit führen zu einer Grillhütte aus Holz und das Element Wasser findet sich in einem Brunnen aus Naturstein.

„Um das Feuerwehrhaus als Mittelpunkt ist ein zentraler Treffpunkt im Dorf entstanden, wo Menschen – ob Jung oder Alt – zusammenkommen können. So wird das Feuerwehrhaus zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens und verdient deshalb den ersten Preis“, so die Begründung der Kommission.

Was die Freiwilligen Feuerwehren in vielen Ortschaften leisten, sei enorm, zeigt sich die Jury begeistert. Neben der Gewährung von schneller Hilfe in allen Notlagen würden sie auch einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag leisten.

So würde in den Feuerwehren wertvolle Jugendarbeit geleistet, der Zusammenhalt in den Dörfern gefördert und auch die Begegnung mit den Mitbürgern bei gemeinsamen Veranstaltungen groß geschrieben.

„Und nicht nur das. Auch die Eigenleistung, die im Bau und im Unterhalt der jeweiligen Feuerwehrhäuser steckt, ist einzigartig. Die Leistung der Feuerwehren vor Ort verdient höchste Anerkennung und unseren ganzen Respekt. Deshalb war es uns auch ein großes Anliegen, die Bedeutung der Wehren durch einen eigenen Wettbewerb herauszustellen und zu würdigen“, so Michaela Basler. bas 

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