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Bereits am 30. Oktober hat eine Ortsbesichtigung stattgefunden. Dabei seien keinerlei Hinweise auf Schädlingsbefall festgestellt worden, so Pressesprecher Herbert Retzer vom Landratsamt Bayreuth. „Um zu vermeiden, dass sich in dem Raum, in dem die Verstorbene gefunden wurde, Krankheitserreger bilden beziehungsweise vermehren könnten, musste das Zimmer desinfiziert werden.“
Eine erste Desinfektion wurde auf Veranlassung des Landratsamts durch eine Spezialfirma am 12. November vorgenommen. Die Rechtsgrundlage hierfür findet sich im Infektionsschutzgesetz.
Nach der Desinfektion hat der in dem Haus lebende Sohn der Verstorbenen das Zimmer entmüllt. Die Entsorgung der Müllsäcke ist in dieser Woche erfolgt. In den nächsten Tagen wird laut Landratsamt das Zimmer ein zweites Mal desinfiziert werden.
„Eine Gefahr für die Nachbarschaft, dass Krankheitserreger übertragen werden können, bestand und besteht nicht.“ Selbstverständlich seien mit dem Bewohner des Anwesens Gespräche geführt worden. Mitarbeiter des Landratsamtes hätten ihm in jeder Hinsicht Wege aufgezeigt, seine momentane Gesamtsituation in den Griff zu bekommen.
Aufgrund entsprechender Hinweise aus der Nachbarschaft, dass in dem Anwesen Müll gelagert wird, fand bereits im Juni eine Ortsbesichtigung statt. „Anzeichen für einen Schädlingsbefall waren damals nicht feststellbar, insbesondere auch keinerlei Hinweise auf Mäuse oder Ratten. Dies liegt sicher auch daran, dass sich in dem Haus vier Katzen befinden“, so Retzer.
Die Stadt Pottenstein habe einen Container auf dem Grundstück aufgestellt, erklärt Bürgermeister Stefan Frühbeißer auf Anfrage der Nordbayerischen Nachrichten. Darin soll der Bewohner wieder verwertbare Reststoffe werfen. Ich gehe davon aus, dass es funktioniert, so der Rathauschef. Ziel sei eine sozialverträgliche Lösung.



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