Sonntag, 24.03.2019

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Rohrbruch in Bayreuth: Halbe Stadt war ohne Wasser

Störung dauerte bis in die Nachmittagsstunden an - 23.02.2019 15:15 Uhr

Der Wasserrohrbruch ereignete sich gegen 8 Uhr morgens in der Nibelungenstraße in Bayreuth. Die halbe Stadt war daraufhin ohne Wasser, bestätigte Jan Koch, Pressesprecher der Stadtwerke auf nordbayern.de-Nachfrage. Bis zum Mittag arbeiteten die Fachleute daran, die Versorgung wieder herzustellen. Zuerst konnten die tieferliegenden Stadtteile wieder ans Netz genommen werden.

Im Nordwesten der Stadt war die Lage bis zum Nachmittag noch angespannt. In Teilen von Meiernberg, Saast, Destuben und Rote Hügel saßen die Menschen bis etwa 15 Uhr auf dem Trockenen. 95 Prozent des Netzes waren danach erst wieder einsatzbereit. Bis etwa 17 Uhr sollen alle Störungen behoben sein. Für ein Dialysezentrum und andere medizinische Einrichtungen gab es zur Überbrückung eine Notversorgung.

Toilettenspülung erst später benutzen

In den Haushalten, wo das Wasser bereits wieder läuft, sollen Anwohner zuerst den Hahn am höchsten Punkt des Hauses aufdrehen. "Dadurch, dass das Rohrnetz leergelaufen ist, befindet sich noch Luft in der Leitung", erklärt Koch. Ein stotternder Hahn, bei dem nicht sofort Wasser fließt, ist daher normal. Für die Technik im Haus ist es zusätzlich ratsam, die Toilettenspülung erst danach zu benutzen.

Durch den Rohrbruch ist im Stadtgebiet so viel Wasser ausgetreten, dass eine Klappe im Wasserspeicher "Hohe Warte" gefallen ist, um zu verhindern, dass dieser leer läuft. Die Klappe musste Schritt für Schritt wieder geöffnet werden. Im Netz kursierten Bilder, die einen überfluteten Kreisverkehr zeigten. Außerdem bat die Integrierte Leitstelle die Anwohner, wegen des Wasserrohrbruchs nicht den Notruf zu wählen. Dieser sei nur für den Einsatz von Rettungsdienst oder Feuerwehr vorgesehen.

Dieser Artikel wurde um 15.15 Uhr aktualisiert.

 


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evo/dpa

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