|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Und dennoch: Dem wirklich miesen Wetter zum Trotz konnte sich die Resonanz durchaus sehen lassen. Es wurde gegessen, getrunken – und vor allem viel geredet. Eine Partymeile als Debattierclub über lokale Themen wie die große Politik.
Familie Wellhöfer vom gleichnamigen Weinladen, am Schweinemarkt mit einem gut frequentierten Stand vertreten, sah das nasse Geschehen ebenso gelassen wie Bernd Rasser, Moderator von Radio Mainwelle und Herr des Geschehens auf der Bühne am Marktplatz. Da könne man nichts machen, müsse das Ganze so nehme, wie es ist, meinten sie. Und das war der allgemeine Tenor. So richtiger Frust kam nirgends auf. Auch wenn Karin Pflaum von der Bäckerei Pflaum mit einem Anflug von Galgenhumor meinte: „Dieses Wetter hatten wir echt nicht bestellt.“
Der Nachwuchs hatte trotzdem seinen Spaß. Viele Gespenster, Vampire und sonstige Schauergestalten bevölkerten das Herz der Stadt. Und als Bernd Rasser so gegen 19 Uhr – es hatte für eine halbe Stunde aufgehört zu regnen, was die Besucherzahl spürbar in die Höhe trieb – die „kleinen Gruselkinder“ zur Maskenprämierung rief, herrschte ausgelassene, lautstarke Begeisterung.
Zuvor waren die drei besten jungen Kürbisschnitzer gekürt und mit Preisen bedacht worden. Und längst hatte zur Party auch die nötige Partylaune eingesetzt. Nicht nur Rasser lobte die Pegnitzer für ihre witterungsunabhängige Fähigkeit zum Feiern. „Die letzten Jahre war zwar viel mehr los, aber bei diesem Wetter kann sich das schon sehen lassen“, meinte zum Beispiel Klaus Rümpelein, der seit Jahren das Halloween-Treiben verfolgt.
Übrigens: Die regnerische Atmosphäre machte viele Partygäste hungrig, an den Essensständen bildete sich so manche Schlange, egal, ob es um schwarze Nudeln mit feuriger Sauce, Knoblauchbrot oder traditionelle „Brodworschdlabla“ ging. Kaum jemanden interessierte die Frage, ob der Halloween-Brauch überhaupt zu Pegnitz passt, ob diese Tradition eine ist, der man folgen muss. Es ging um die Party, ums Spaß haben – und für die Kleinen natürlich auch um „Süßes oder Saures“.



Jetzt aktuell:
|