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"Schlappenwirt ist unser facebook"

2. Bürgermeister Helmut Graf würdigt Arbeit von Wirtin Waltraud Meyer - 19.06.2012 17:11 Uhr

2. Bürgermeister Helmut Graf würdigte die aufopferungsvolle Tätigkeit von Schlappenwirtin Waltraud Meyer.

2. Bürgermeister Helmut Graf würdigte die aufopferungsvolle Tätigkeit von Schlappenwirtin Waltraud Meyer. © Reinl


Auch die Gaststätte Ponfick hat schon schwierige Zeiten erlebt und die altehrwürdige Holzvertäfelung im Gastraum war schon von der Spitzhacke bedroht. Aber der unvergessene Willy Meyer hat das Lokal vor zehn Jahren gerettet und mit der Einrichtung mehrerer Nebenräume noch attraktiver für Feiern jeglicher Art gestaltet.
 

Nach seinem frühen Tod im Jahr 2007 hat sich seine Frau Waltraud nach kurzer Bedenkzeit entschlossen, das Werk fortzusetzen mit regionaler, jeden Tag frisch gekochter Hausmacher-Kost und Pegnitzer Bier. Längst wissen dies nicht nur Einheimische zu schätzen, sondern auch die vielen VGN-Fahrgäste.
 

2. Bürgermeister Helmut Graf listete die Bandbreite in seiner Laudatio auf: „Das Publikum spiegelt die ganze Bandbreite gesellschaftlichen Lebens wider: Da sitzt der Handwerker neben dem Beamten, der KSB- Arbeiter neben dem Steuerberater, der pensionierte Lehrer neben dem Chefredakteur, der Kirchenmusikdirektor neben dem Kinderarzt. Themen der großen und kleinen Politik sind Gegenstand feuriger Erörterungen. Was brauchen wir Facebook? Wir haben den Schlappenwirt.“
 

Dazu wird die Tradition gepflegt: Vor Jahren wurde hier der Flinderer wiederbelebt, bei dem der Platz rund um das Schweinehirtendenkmal ebenso voll besetzt ist wie beim 2005 auf Initiative von NN-Redaktionsleiter Isi Reinl und Bürgermeister Manfred Thümmler ins Leben gerufenen Schlappenabend, zu dem regelmäßig sogar eine stattliche Abordnung aus der Stadt Hof anreist, als Dankeschön dafür, dass alljährlich eine Pegnitzer Hundertschaft beim Schlappentag die Freundschaft mit Hof unter Beweis stellt.
 

Waltraud Meyer bemuttert all ihre Gäste mit der gleichen Freundlichkeit trotz ihres 15-Stunden-Tages als Köchin, Bedienung und Sozialpädagogin in Personalunion.
Sie betreut aus ihrer Zehn-Quadratmeter-Küche heraus nicht nur den Stammtisch, sondern auch Familienfeiern, Vereinsversammlungen oder Schach-Spielabende. Dazu kommen immer mehr Radler- und Wandergruppen sowie mit Wallfahrern aus der Oberpfalz treue Stammkunden. Für sie steht Waltraud Meyer gern um 5 Uhr auf, „denn die beten dann auch für mich. 

ISI REINL

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