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Höhepunkt in Gößweinstein ist seit vier Jahren die Verleihung des Gößweinsteiner „Schmalzkübels“ durch Vizepräsident Reinhard Ritter — der auch der Erfinder dieses Sonderordens für besondere Ehrenamtliche oder Institutionen ist. Diesmal ging der Kübel an den katholischen Frauenbund von Gößweinstein.
Vor allem die Tanzgarden, von der Prinzen- über die Junioren- bis hin zur Wichtelgarde und die Tanzmariechen Anna-Lena Berner und Annette Bäumler brillierten bei ihren Auftritten. Viel Befall gab es auch für das Weiber- und Männerballett.
Ehrenpräsident Franz Macht war wieder federführend beim Austüfteln der Sketche. Natürlich trat er auch bei den meisten selbst auf und tanzte auch noch im Männerballett. So agierte er zum Beispiel beim Sketch „Zilly und Görch“, in dem er mit Sylvia Berner als geplagter Ehemann auftrat, der seine Frau beim Shopping begleiten musste. Viel lieber wäre er aber ins Wirtshaus gegangen.
Ebenfalls aus der Feder von Macht war der Sketch „Das Eichhörnchen oder das Höhenschwimmbad“. Auslöser war eine E-Mail von Bürgermeister Georg Lang an Narrenkübel-Chef Michael Pöhlein, in der Lang meinte, dass er in seinem früheren Leben wohl einmal ein sammelwütiges Eichhörnchen gewesen sein müsse. Eben dieses Eichörnchen fand nun einen uralten Gutschein der Narren für das Höhenschwimmbad. Nun war es so weit: Der Gutschein konnte übergeben werden. Wann? Als Christoph Süß von der BR-Sendung „Quer“ zum Filmdreh über das Höhenschwimmbad nach Gößweinstein kam.
Eichhörnchen Schorsch hatte dafür extra viele Nüsse gesammelt die er aber so geschickt in der Gemeinde vergrub, dass sie keine Sau mehr fand. Vor einem Jahr hatte der Eichhörnchen-Schorsch dann auch noch das Gutachten für das Kreativzentrum in Morschreuth vergraben.
Der Jürgen Kränzlein bekam schließlich noch den Umweltpreis für die kleinste Fotovoltaikanlage Bayerns, auf seinem Kopf montiert.
Die Sammelwut des Bürgermeisters wollte kein Ende nehmen. So sammelte er auch noch Konzepte, die er auch gleich vergrub.
Ein weiterer Sketch hieß „Die Klausurtagung“, in dem es nach dem Genuss von viel Hochprozentigem um alle möglichen Gößweinsteiner Themen ging — unter anderem auch um die Feuerwehren. „Wir ham zwar mehr Feuerwehren als Feuer im Jahr, doch man braucht viel Feuerwehr, weil’s immer so war“, reimte da der Stefan Steinhäußer alias Roland Müller.
Und Marcel Zweck alias Jürgen Kränzlein reimte: „Gößweinsteiner macht mehr Kinderlein, sonst bin ich in meinem Höhenschwimmbad bald allein!“
Mit viel Witz führte Markus Zitzmann-Schreiner durch das abendfüllende Programm, bei dem natürlich auch nicht der Prinzenwalzer der aktuellen Majestäten Thommy und Ursula fehlen durfte.
Zitzmann-Schreiner selbst glänzte in mehreren Stücken, so als Puppe Jörg im Zwiegespräch mit Franz Macht, als Gretel im Stück „Hänsel und Gretel“ (Marcel Zweck), oder in den Sketchen „Die Bombe“ und „Das Flötenspiel“. Alles in allem eine äußerst sehenswerte Sitzung mit viel Witz, Humor und guter Laune.
Dia-Show unter www.nn-peg.de



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