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Segeln eine große Leidenschaft von Jim File

Ehemaliger Ice Dog aus den legendären Oberliga-Zeiten lebt in Toronto und mag es weiterhin sportlich - 13.09.2017 18:03 Uhr

Jim File (rechts) zeigte Daniel Rasch auch das Stadion, in dem er einst als Kind das Eishockeyspiel erlernt hat. © Foto: Rasch


Jim File ist immer noch sportlich aktiv. Neben Eishockey im Winter spielt er im Sommer gerne Baseball und Golf. Auch als Funktionär ist er aktiv, fungiert er doch als Präsident des Ringuette-Verbandes von Ontario. Ringuette ist eine Variation von Eishockey, die überwiegend von Mädchen gespielt wird.

Seine große Leidenschaft ist das Segeln. Hier verbringt er viel Zeit etwa 150 Kilometer nördlich von Toronto in der Georgian Bay am Lake Michigan. Dieses Segelrevier zählt mit seinen vielen Inseln, kleinen Buchten und dem abwechslungsreichem Küstenverlauf zu einem der schönsten der Welt.

Beruflich lässt es File derzeit etwas ruhiger angehen. Er gönnt sich aktuell eine längere Auszeit, was in Kanada durchaus üblich ist, baut man doch dort während seines Arbeitslebens gerne solche Unterbrechungen ein. Der ehemalige Crack des EVP ist verheiratet und hat zwei Töchter, die derzeit im Alter von etwa 20 Jahren ins Berufsleben starten.

Bei einem Spaziergang am Ufer des Lake Ontario zeigte er Daniel Rasch auch das Stadion, in dem er als Kind das Eishockeyspiel gelernt hat. Es ist ein kleines Natureis-Oval. Eine Zamboni-Eisaufbereitungsmaschine gibt es dort bis heute nicht. Auf den Schildern am Eingang steht, dass vier Mal am Tag der Schnee abgeräumt und dann Wasser aufgespritzt wird. "All das hat es in Pegnitz früher auch gegeben", erinnert sich Rasch. Auch bei Jim File steht der Wunsch, einmal wieder zu Besuch nach Pegnitz zu kommen, weit oben.

Testspiel abgesagt

Das für Sonntag geplante Testspiel des EV Pegnitz beim Regionalligisten Chemnitz Crashers fällt aus. Die Sachsen, die im ersten Test gegen die Saale Bulls aus Halle mit 0:16 Toren böse unter die Räder gekommen sind und im ohnehin nur 14 Cracks umfassenden Kader auch noch zwei Verletzte beklagen müssen, können aktuell keine Mannschaft stellen. Trainer und Sportliche Leitung vereinbarten bei einer spontanen Krisensitzung, das sehr dünn besetzte Spielermaterial zu schonen. Priorität habe eindeutig das kurzfristig für den Samstag davor anberaumte Pflichtspiel gegen die Muskau Bombers.  

rr/dr

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