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Hauptzelebrant war Domkapitular Professor Dr. Wolfgang Klausnitzer. Ihn unterstützten: Der ehemalige Kirchenbirkiger Pfarrer Johannes Schirner, dessen Nachfolger Pater Janusz Gadek und dessen Provinzial Pater Wieslaw Spiewak vom Orden Auferstehung Christi aus Krakau, sowie der gebürtige Kirchenbirkiger Pater Johannes Wölfel (Bad Tölz) und Pater Christoph Körber aus Buttenheim, der gebürtiger Kühlenfelser ist.
Der Kirchenchor Kirchenbirkig unter der Leitung von Christine Hutzler sorgte für die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes. Die Blaskapelle Kirchenbirkig begleitete den Festzug mit allen zwölf Vereinen vor dem Gottesdienst und spielte danach noch zünftig zum Weißwurstfrühschoppen rund um die Kirche auf.
Die Kirche in Kirchenbirkig ist zwar schon viel älter als 75 Jahre und gilt sogar als eine der ältesten Kirchen in der Fränkischen Schweiz, gefeiert wurde aber nun die Kirchenweihe vom 24. Juni 1937 durch den damaligen Bamberger Erzbischof Jakobus von Hauck. Denn 1937 waren die umfangreichen Neu- und Umbaumaßnahmen abgeschlossen und die Kirche konnte daher von Hauck feierlich geweiht werden. „Wir sind in der Messe eine Gemeinschaft, denn ein Christ ist kein Christ“, sagte Klausnitzer während seiner Predigt in Anlehnung an das Matthäusevangelium und Christuswort „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“.
Der Domkapitular wünschte den Gläubigen viel Kraft und Zeugnisbereitschaft für die nächsten 25 Jahre, dann wenn das 100-jährige Jubiläum gefeiert werden kann. „Dann bin ich mir sicher, dass auch Christus wieder mitten unter Ihnen ist, in der Eucharistie wie im Alltag“, so Klausnitzer, der am Schluss auch die apostolischen Segenswünsche von Papst Benedikt XVI. für Pfarrer Gadek, dessen Mitarbeiter und für alle Gläubige verlas: „Der heilige Vater übermittelt Ihnen von Herzen seinen apostolischen Segen.“
Gadek selbst freute sich, das sein Provinzial Wieslaw Spiewak aus Krakau gekommen war, der eine kurze Ansprache auf Polnisch hielt, die Gadek übersetzte. „Ich wünsche allen, dass das Fest ein Sprung von Vorfreude ist.“ Spiewak sagte, es sei gut, dass die Deutschen fröhliche Feste feiern. Bis zum 100. Kirchenjubiläum in Kirchenbirkig versprach er, Deutsch zu lernen.
Bürgermeister Stefan Frühbeißer betonte, dass es ein besonderes Ereignis ist, da man dieses Pfarrjubiläum nun gemeinsam feiern könne. Bei den vielen Kirchweihfesten, die auch in seiner Gemeinde fast jedes Wochenende stattfinden, wünschte sich Frühbeißer, dass sich die Menschen auch einmal auf den wahren Sinn der Kirchweih besinnen. Franz Eller, stellvertretender Dekanatsratsvorsitzender, überreichte an Pfarrer Gadek eine Jubiläumskerze, die dem heiligen Johannes des Täufers gewidmet war. Anlässlich des Jubiläums ist auch ein neuer Kirchenführer, der die Chronik und Baugeschichte der Kirche und ihre Ausstattung näher beschreibt, herausgekommen. Er ist für einen Unkostenbeitrag von 2 Euro in der Kirche erhältlich.



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