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13 Nachwuchsköche und neun angehende Restaurantfachleute stellten sich in der Berufsschule Pegnitz beim Regionalentscheid um den Achenbachpreis der gestrengen Jury. Diesmal standen eine Vorspeise mit Waller und Beluga-Linsen, ein Spanferkelrücken als Hauptgang sowie eine Dessertvariation aus Bananen, Nougat und Maronen auf den Speisekarten.
Willy Fuchs, der nach einem Jahr Vakanz das Amt des Jugendleiters beim Verein der Köche aus Bayreuth und Umgebung wieder übernommen hat, machte als Sprecher des Veranstalters kein Hehl daraus, dass das Niveau des Kochnachwuchses in diesem Jahr generell nicht an das der Vorjahre herangereicht habe. Der Unterschied zwischen den Besten und den weiter hinten Platzierten sei viel größer gewesen als zuletzt.
Als Beispiel, was über den Wettbewerb zu erreichen ist, diente die Vorjahressiegerin Romina Fischer vom Fichtelgebirgshof in Himmelkron, die mit dafür verantwortlich war, dass die Juroren damals regelrecht ins Schwärmen geraten sind: „Das Beste, was wir seit Jahren geboten bekommen haben.“ Sie verfehlte bei der Bayerischen Meisterschaft in Donauwörth den Landestitel um lediglich 0,3 Punkte. Trotzdem stand ihr die ganze Welt offen. Jugendleiter Fuchs konnte ihr Stellen in Dubai, im Hotel Sacher in Wien, im Sheraton-Hotel in Frankfurt und im Hotel Traube in Tonbach anbieten. In letzterem heuerte die junge Köchin schließlich an, erlebte auch eine schöne Zeit in einem der besten Restaurants Deutschlands, kehrte schließlich aus Heimweh aber doch wieder in den Raum Bayreuth zurück und zaubert jetzt am Herd in der Hallermühle.
Gerd Hecht, der Leiter der Berufsschule, in der der Wettbewerb stattfand, Landrat Hermann Hübner, Bernd Kordina als Vorsitzender des Vereins der Köche und MdL Walter Nadler werteten dies in ihren Ansprachen als Beweis für die gute Arbeit, die am Gastronomie-Kompetenzzentrum in Pegnitz geleistet werde.
Hübner berichtete brandaktuell von seinem Besuch auf der „Grünen Woche“ in Berlin, wo die „Genussregion Oberfranken“ zwar für viel Aufmerksamkeit gesorgt habe, wo aber auch deutlich geworden sei, dass die Vernetzung mit den Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben noch verbessert werden müsse. Über allem stehe dabei das Bemühen um noch mehr Qualität.
Nach sieben Stunden harter Arbeit in Theorie und Praxis gab es bei der Siegerehrung für alle wertvolle Preise und für die Besten auch noch Pokale.
Bei den Köchen hatte Baris Kece (Bezirkskrankenhaus Bayreuth) knapp die Nase vorn vor Sara Neumann (Hotel Silberbach bei Selb) und Olga Müller (Ramada-Hotel Residenzschloss Bayreuth). Für Baris Kece, der aus Altersgründen nicht teilnehmen darf, startet die zweitplatzierte Sara Neumann bei der Bayerischen Meisterschaft.
Bei den Restaurantfachleuten erhielt der Sieger Tobias Wiesner (MeLounge Amberg) als Preis ein Wochenende für zwei Personen im NH-Hotel in Nürnberg. Auf den weiteren Plätzen landeten Denise Kielhorn (Sudpfanne Bayreuth) und Marina Herpich (Arvena Kongress-Hotel Bayreuth).
Viel Lob ernteten schließlich auch die bis aus Hockenheim angereisten Jury-Mitglieder, die Fachlehrer Norbert Dütsch und Michael Schatz, die für den Kochwettbewerb verantwortlich zeichneten, sowie Heidemarie Fischer, die den Bereich Service organisierte.



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