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Vorsitzender Hans Schleicher, der trotz mieser Witterung über 50 Mitglieder begrüßen konnte, zeichnete ein insgesamt positives Bild vom Verein, obwohl es zu Beginn des Jahres mit Turbulenzen begann. Man habe im März in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung doch noch eine neue Führungsmannschaft gefunden und — was seine Bedingung bei der Übernahme des Vorsitzes war — die Arbeit auf die Vorstandsmitglieder verteilt, was ihm die Arbeit erleichtert hat. Der Verein hat 336 Mitglieder, darunter 77 Frauen.
Schleicher erwähnte in seinem Rückblick den gut besuchten Weiberfasching, den schlechter besuchten Rosenmontagsball, den Ausfall des Umzugs, den bedauerlichen Trainerwechsel von Stefan Rubner zu Hans Jürgen Hopf, der aus familiären Gründen sein Amt zur Winterpause aufgab. Zur erstmaligen „Katzenolympiade“ erhoffe er sich nächstes Jahr eine bessere Beteiligung von umliegenden Vereinen.
Der Vorsitzende erinnerte an Veranstaltungen, wie das „Waserfest“ an der Püttlach, machte aber deutlich, dass die Feste ohne die Mitarbeit der Mitglieder nicht in der Form hätten stattfinden können. Dafür sagte er danke, Dank galt auch den Nachbarn, die „Verständnis dafür haben, wenn es bei unseren Veranstaltungen auch einmal lauter zugeht“. Wichtig war es dem Vorsitzenden, auf die gute Zusammenarbeit im Vorstand zu verweisen. In diesem Jahr müsse man das Sportheim renovieren. Das sei wichtig für die Verlängerung des Pächtervertrags.
Die Kassierinnen Claudia Schmid und Sandra Thudt berichteten über ihre Kassenbereiche Vereinsheim und sportlicher Betrieb, die zwar Defizite erbrachten, doch bei der Photovoltaikanlage habe man rund 600 Euro Einnahmen gehabt und den Zuschuss des Finanzamts zur Verminderung des aufgenommenen Darlehens genutzt.
Dann kamen die ausführlichen Berichte der Spielleiter. Die erste Mannschaft hatte in der Vorrunde nur den zehnten Platz inne, beendete die Saison aber mit dem sechsten Tabellenplatz. Spielleiter Peter Wölfel hofft, dass es nach Beginn der Rückrunde weiter aufwärts geht. Man habe 24 Spieler eingesetzt, Torschützenkönig ist Björn Kaluzza mit 16 Treffern.
Die Zweite sei in die B-Klasse abgestiegen und da habe man nur wenige Siege, liege auf dem 14. Tabellenplatz, musste Thomas Rudroff mitteilen. Sorge der „Zweiten“ ist es, dass — wie auch bei der Alten Herren — zu wenig zum Training erscheinen und häufig Spieler, die zum Einsatz bereit waren, abgesagt haben, zum Teil auch sehr kurzfristig. Das müsse künftig besser werden.
Der „Alte Herren“-Bericht von Winfried Spethling war ausführlich, aber ebenfalls negativ, denn von 23 vereinbarten Spielen konnten wegen Spielermangels nur 15 ausgetragen werden. Immerhin habe man sechsmal gesiegt. 36 Spieler seien eingesetzt worden, „doch wäre es schön gewesen, wenn der größere Teil auch regelmäßig zum Training gekommen wäre“. Herbert Looshorn wurde im Übrigen Torschützenkönig.
Johannes Wölfel und Heinrich Körber legten Berichte des Nachwuchses vor, die sogar Meister wurden. Sie wünschten sich weitere Unterstützung beim Training, doch ganz vorn stand in ihren Berichten, dass die „Jungs“ mit Begeisterung dabei sind und auch die Eltern mitziehen. Dafür sei man besonders dankbar.



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