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Spiroergometer gekauft

Klinik Fränkische Schweiz: Dank für großzügige Spende - 01.12.2008

Scheckübergabe in der Klinik mit (v. li.) Gertrud Gade, Dr. Volker Schibgilla, Vorsitzender Otto Ammon und Peter Schmitt.

Scheckübergabe in der Klinik mit (v. li.) Gertrud Gade, Dr. Volker Schibgilla, Vorsitzender Otto Ammon und Peter Schmitt. © Vogler


Der Vorsitzende des Fördervereins, Otto Ammon, übergab die Spende im Beisein seines Stellvertreters Peter Schmitt und den Vorstandsmitgliedern Gertrud Gade und Werner Walter an Chefarzt Dr. Volker Schibgilla und Dr. Markus Britting. Mit dem angeschafften Gerät verfügt die Klinik in Ebermannstadt über ein neues Diagnoseverfahren zur Prüfung von Herz-, Kreislauf- und Lungenfunktion. Dieses Verfahren nennt sich Spiroergometrie. Die Anschaffung dieses modernen und einiger anderer medizinischen Geräte wurde ermöglicht durch die Spende des Fördervereins.

Der Begriff «Spiroergometrie» beinhaltet zwei Begriffe: die Spirometrie als Bezeichnung für die medizinische Untersuchung des Atems und die Ergometrie als Messung der Arbeitsleistung der Muskeln. Im Rahmen der Untersuchung wird eine Belastungssteigerung auf einem Fahrradergometer oder Laufband mit einer gleichzeitigen Messung der Atemgase über eine Atemmaske kombiniert.

Die Spiroergometrie dient also der Bestimmung und Einschätzung der körperlichen Leistungsfähigkeit oder einer Leistungseinschränkung, z. B. bei Herzschwäche. Sie ermöglicht, das Zusammenspiel von Herz, Lunge, Kreislauf und Stoffwechsel zu beurteilen. Aus diesem Grund ist sie in der Diagnostik von Herzerkrankungen, in der Lungenheilkunde und in der Sportmedizin von großer Bedeutung.

Die Spiroergometrie erlaubt eine Unterscheidung zwischen herzbedingter, lungenbedingter oder muskulärer Einschränkung der Leistungsfähigkeit. 

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