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Stromtrasse und Energiewende vorn

Kommunalwahlveranstaltung der Pegnitzer CSU in Leups bleibt im Fahrwasser der großen Politik - 05.02.2014

Eine Belastung für Anwohner und Autofahrer: Auf der Nürnberger Straße stauen sich vor allem zu Stoßzeiten und bei gesperrter Autobahn die Fahrzeuge. Die Bürger wünschen sich deshalb eine Umgehung. © Archiv/Lenk


 Der Pegnitzer Ortsvorsitzende und Listenführer Thorsten Leuchner übernahm die Aufgabe, alle Stadtratskandidaten vorzustellen. Die Liste decke ein breites Spektrum der Bürgerschaft ab. „Die CSU zeichnet aus, dass alle Altersklassen und viele Berufe vertreten sind. Das Ziel ist klar: Wir wollen nach der Wahl am 16. März die stärkste Fraktion stellen.“

Leuchner versicherte, dass die CSU die Wünsche der Menschen aufnehme und die Heimat aktiv mitgestalte. Es zähle ein christliches Menschenbild in Verbindung mit der sozialen Verantwortung. Am wirtschaftlichen Fortschritt soll gearbeitet werden, die kulturelle Tradition soll erhalten und die Landschaft gepflegt werden.

Probleme des Stadtteils

Die CSU biete Politik aus einem Guss; keine andere Partei sei so gut aufgestellt, vernetzt und verzahnt, von der Kommune über den Landkreis, den Bundestag, bis nach Europa. Deutlich wurde gesagt: „Wir wollen die Stromtrasse gegen den Willen der Bürger nicht, weil wir sie nicht brauchen. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, vier Windräder sind gebaut. Neue Speichermöglichkeiten für Strom sind unabdingbar.“

Otto Lodes, der CSU-Ortsvorsitzende in Leups, freute sich, zahlreiche Interessierte und viele CSU-Stadtratskandidaten begrüßen zu können. Von Stadtteilbewohnern werde insbesondere die Raserei durch die Ortschaft, die starke Belastung durch Schwerlastverkehr in den vergangenen Jahren und die schwer beschädigte Straße samt Bankett moniert.

Die Anwohner beklagen laut Lodes, dass durch diesen Verkehr absolut keine Lebensqualität mehr gegeben sei; viele Schwertransporte fahren auch nachts. Die Kreisstraße wurde bereits beim Autobahnausbau, dem Bau der Windräder und kürzlich durch den Abtransport des Aushubs für das neue Einkaufszentrum heftig in Mitleidenschaft gezogen, die Oberdecke sei mit Querrillen durchzogen, quasi marode. Zu diesem Thema wurde von den amtierenden Stadträten versichert, dass der Sachverhalt geprüft werde. Es könnte möglich sein, dass die Firmen zur Verantwortung gezogen werden können.

Weiter wurde der Wunsch nach einer „Umgehung“ geäußert, dass bei Sperrung der A9 der umgeleitete Verkehr nicht durch Pegnitz fließen muss, sondern daran vorbei nach Trockau. In der Diskussion um die Raserei wurden fest installierte Radaranlagen ins Gespräch gebracht. Dies sei ein wirksames Mittel zur Geschwindigkeitsreduzierung in den Ortschaften; diese sollten jedoch nur installiert werden, wenn von der Bürgerschaft gewünscht.

Das CSU-Mobil wird mit der „Winter-Tour“ noch an 22 weiteren Terminen und Orten unterwegs sein, um Kandidaten und Konzepte vorzustellen. Diskussionen, Fragen, Anregungen und Wünsche von und mit den Bürgern sind erwünscht. 

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