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Die Anlage wurde im Jahr 1990 eröffnet, inzwischen sind größere Reparaturen erforderlich, wie der Stadtrat gestern Abend in der Sitzung von der Bauverwaltung erfahren hat. Vor allem in der Technik des Bades muss investiert werden. So ist beispielsweise die Chlorgasanlage seit 22 Jahren in Betrieb. Bei der letzten Prüfung der Anlage waren Mängel festgestellt worden. Ein Problem ist aber auch, dass inzwischen kaum mehr passende Ersatzteile für diese Anlage besorgt werden können. Auszutauschen sind daher laut Verwaltung die Regelventile sowohl für das Kinderbecken, das Schwimmerbecken und auch das Spaßbecken. Die Gesamtkosten für die Instandsetzung allein der Chlorgasanlage betragen laut Verwaltung rund 10000 Euro.
Aber auch die Umwälzpumpen für die Beckenkreisläufe müssen erneuert werden. Durch die Abnutzung der Schaufelräder der jeweiligen Pumpen sowie diverse Lecks an den Norm-Pumpen ist es laut Bauverwaltung empfehlenswert, diese Bauteile durch neue und vor allem effektivere und somit ökonomische Norm-Pumpen auszutauschen. Für vier Pumpen hat das Rathaus einen Kostenansatz von rund 26000 Euro ermittelt. Diese Kosten können notfalls auf die Haushaltsjahre 2012 und 2013 aufgeteilt werden, wurde dem Stadtrat vorgeschlagen. Damit würden in beiden Jahren jeweils zwei Pumpen erneuert werden.
Auch einige Thermostatarmaturen müssen ersetzt werden. Genauso wie das Bad selbst, sind auch die vorhandenen Armaturen ebenfalls seit mehr als 20 Jahren in Betrieb. Sie funktionieren nicht mehr richtig, das heißt, die Temperatur kann nicht mehr genau gesteuert werden. Aus diesem Grund schlug die Verwaltung gestern Abend vor, Thermostatarmaturen mit Legionellenschaltung einzubauen, um die Gefahr einer Ansteckung für die Badegäste auszuschließen. Die Kosten für den Austausch der Armaturen betragen rund 10000 Euro.
Aber auch an den Gebäuden nagt der Zahn der Zeit. Die aus Holz gefertigte Fensterfront der Wärmehalle ist seit 22 Jahren der Feuchtigkeit durch Witterung und durch den Badebetrieb selbst ausgesetzt. Die Fensterfront ist laut Verwaltung nicht mehr dicht und entspricht auch nicht mehr den Anforderungen. Die Gesamtkosten für eine Erneuerung wurden dem Stadtrat mit 12000 Euro mitgeteilt. Die können aber nur dann eingehalten werden, wenn der Bauhof die Um- und Einbauarbeiten erledigt.



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