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Trockenlegung eine der ersten Arbeiten Burg Veldenstein

Generalsanierung von Burg Veldenstein soll in wenigen Wochen beginnen — Dauer bis mindestens Ende des Jahres 2018 - 20.09.2017 16:52 Uhr

Der Beginn der Sanierung von Burg Veldenstein steht unmittelbar bevor. Die Entwässerung, die Sanierung der Dächer und die statische Sicherung der Mauern haben Vorrang. © Brigitte Grüner


"Die Sanierung nimmt Fahrt auf", drückte es Bürgermeister Josef Springer in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates aus. Die Trockenlegung sei ein Schwerpunkt der Arbeiten. Das Niederschlagswasser wird künftig durch das hintere Tor zur Pegnitz abgeleitet; Schmutz- und Oberflächenwasser werden in Richtung Ortskern und schließlich zur Kläranlage geleitet.

Für die Trasse in Richtung Pegnitz müssen ein paar Bäume gefällt werden. Diese Arbeiten werden im November erledigt, so Springer. Mit einem Kostenaufwand von rund sechs Millionen Euro werde der Freistaat Bayern als Eigentümer vorrangig die Entwässerung neu regeln, die Dachstühle sichern und die Mauern statisch sanieren.

Die Markträte genehmigten einstimmig ein Leitungs- und Nutzungsrecht auf Flurnummer 487/19, über welches die Rohre für die Ableitung in die Pegnitz geführt werden sollen. Da der Weg nicht gewidmet ist, wird eine dingliche Sicherung erforderlich; darauf wies Geschäftsleitender Beamter Heinz Stark hin. Bewilligt wurde vom Marktrat auch die Einleitung von Schmutz- und Oberflächenwasser in die gemeindliche Kläranlage.

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Noch kein Pächter

Nach der Dauer der anstehenden Maßnahmen erkundigte sich SPD-Sprecher Peter Pflug. Laut Bürgermeister müsse man damit rechnen, dass bis Ende 2018 auf der Burg gearbeitet wird. Ihm liege aktuell noch kein Bauzeitenplan vor. Dieser sei nötig, um zu entscheiden, ob der Kunsthandwerkermarkt im kommenden Jahr möglich ist. Matthias Kipfer (BNU) wollte wissen, wie weit die Ausschreibung für einen künftigen Pächter sei. Springer wies darauf hin, dass das so genannte Markterkundungsverfahren noch laufe. 

bg

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