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Wie ausführlich berichtet, stand die Veranstaltung auf der Kippe. Grund war, dass die Bayerische Burgen- und Schlösserverwaltung den auslaufenden Pachtvertrag über das Gemäuer mit der Kaiser-Bräu nicht automatisch verlängern wollte.
Nun hat das Concertbüro Franken aber offenbar einen Weg gefunden, diese Hürde zu umgehen, um das beliebte Mittelalter-Festival zu retten.
Das Veldensteiner Festival 2012 steigt am Samstag, dem 21. Juli, im Burghof. Headliner, also Hauptband, ist am späten Abend „Schandmaul“. Die Münchner Mittelalter-Folk-Gruppe ist in Neuhaus nicht unbekannt. Weitere Gäste auf der Bühne sind die Erlanger Fiddlers Green mit irisch geprägten Klängen.
Eine Mischung aus Mittelalter und Neuzeit bringen Omnia aus Holland mit ihrem neokeltischen Stil und Tanzwut: Sie verbinden alte Tonwerkzeuge, Sackpfeifen, Rahmentrommel, Harfe, Drehleier und Flöte, mit E-Gitarre und sogar Klassikinstrumenten wie Cello. Die Besetzungsliste wird komplettiert durch die Formationen Rabenschrey und Vermaledeyt. Vermaledeyt werden zudem die Umbaupausen kurzweilig gestalten. Außerdem gibt es wieder einen Mittelaltermarkt im Burghof, Feuershow und Gaukelei. Der Vorverkauf für dieses Festival hat bereits begonnen.
Getoppt wird die Veranstaltung durch ein weiteres Konzert, bei dem am Sonntag, 22. Juli, kein Geringerer als Altmeister Hubert von Goisern mit seinem neuen Programm „Brenna tuat’s guat“ gastiert. Auch er ist auf der Burg Veldenstein kein Unbekannter.
„Brenna tuat’s guat“ ist ein Lied vom 2011 veröffentlichten Album EntwederUndOder. Goisern veröffentlicht in seinem ersten Nummer-eins-Hit in Österreich seine Gedanken zu Gier und Geld im Allgemeinen. Auch kritisiert er die Geschehnisse in der Finanzwelt vor dem Hintergrund der Krise ab 2007. Einen Teil des Textes widmet er auch dem Bioethanol, der zu zehn Prozent aus Weizen besteht und 2012 in Österreich eingeführt werden soll. Er weist darauf hin, dass Weizen verbrannt wird, während viele Menschen hungern. Er behandelt die Themen dabei so kritisch, dass sich einige deutsche Radiostationen weigern, diesen Song zu spielen.



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