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Jahrzehnte musste der südlichste Zipfel des Landkreises auf den Ausbau der Straße warten, bis jetzt der zunehmende Schwerlastverkehr und Umleitungen bei Autobahnsperrungen keinen Aufschub mehr zuließen. Deshalb erntete Landrat Hermann Hübner bei seinem ersten Besuch im Gasthaus Schermshöhe auch hohes Lob, nicht nur von der Wirtsfamilie: „Hübners Vorgänger war kein einziges Mal in unserem Haus und er war lange im Amt.“
Genau drei Monate haben die Arbeiten am ersten, rund 1,1 Kilometer langen Bauabschnitt von der Landkreisgrenze bei der Autobahnausfahrt Hormersdorf bis nach Riegelstein gedauert, eine harte Herausforderung für die Anlieger, insbesondere das Gasthaus und das Autohaus Hörl, musste doch die Strecke in dieser Zeit total gesperrt werden. Umso mehr freuten sie sich, dass sie jetzt zum feierlichen Akt mit eingeladen waren.
Hübner bedankte sich für problemlosen Grundstückabtretungen, die das 1,045 Millionen Euro teure und mit 520000 Euro vom Staat bezuschusste Projekt erst ermöglicht hätten.
Für 2012 kündigte er Planung und Ausschreibungen für den zweiten Abschnitt bis zur Einmündung nach Eichenstruth an, damit hier 2013 der Bau beginnen könne. Danach folge noch ein dritter Teil bis hinüber nach Plech.
Besonders augenfällig sind die Verbesserungen im neu gestalteten Kreuzungsbereich auf der Schermshöhe, wo die Kreisstraße rund 20 Meter von den Gebäuden abgerückt und begradigt worden sei, auch um den auf dieser Strecke verhältnismäßig stark vertretenen Schwerlastverkehr zu erleichtern. Im Frühjahr soll mit der Begrünung das Erscheinungsbild weiter verbessert werden.
Der Betzensteiner Bürgermeister Claus Meyer bedankte sich beim Landrat und seinen Gremien für die Millioneninvestition im Süden. Seine Gemeinde habe die Gelegenheit genutzt, verschiedene Anschlüsse etwa in Richtung Illafeld oder zum Feuerwehrhaus herzurichten. Zudem sei ein Leerrohr für den Glasfasernetz-Anschluss des Funkturms mit verlegt worden, in der Hoffnung, dass die Anlieger eventuell von schnelleren Datennetzen profitieren könnten.



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