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Zudem liegen sie südlich des Vorranggebiets 142, teilte Bürgermeister Manfred Thümmler gestern Abend in der Sitzung des Stadtrats mit. Nur Dr. Rainer Dippe (CSU) stimmte dem gemeindlichen Einvernehmen nicht zu.
Die vier nun beantragten Windkraftanlagen würden den im Regionalplan vorgeschriebenen Abstand von 1000 Metern einhalten. Zudem entsprechen sie den Vorgaben des „Windkrafterlasses“ des Freistaates Bayern vom 20. Dezember 2011. Darin wird ein Abstand von 800 Metern zwischen dem Rand einer Windfarm und einem allgemeinen Wohngebiet genannt.
Diplom-Bauingenieur Stefan Trummer von der Firma Ostwind project GmbH aus Regensburg informierte den Stadtrat und die Zuhörer über den neuesten Sachstand. Das Unternehmen errichtet und betreibt die vier Windkraftanlagen vom Typ Vestas. Die Nabenhöhe beträgt 140 Meter, der Rotordurchmesser 112 Meter.
Trummer sagte, jede der Anlage halte den Abstand von 1000 Metern ein. Der Windpark habe eine Jahresleistung von 12 Megawatt; pro Anlage liege der Ertrag bei 6,9 Millionen MWh/Jahr. Da die Stromnetze aufgrund der zunehmenden Einspeisung von erneuerbarer Energie in Zukunft überlastet sein könnten, errichtet Ostwind ein Umspannwerk im 6,5 Kilometer entfernten Schmellenhof. Dort verläuft eine 110kv-Leitung.
Für den Transport der riesigen Teile wird eine in der Nähe befindliche Behelfsausfahrt der A9 genutzt. Für die Kräne wird eine Fläche von 2500 Quadratmeter benötigt. Wald müsse dabei nicht gerodet werden. Die rund neun Tonnen schweren und 56 Meter langen Rotorblätter können auf den Feldern gelagert werden. Die Gesamthöhe einer Windkraftanlage beträgt 196 Meter. Der Turm mit einem Durchmesser bis zu 4,4 Metern besteht aus Stahl mit zehn Zentimeter dicken Wänden.
Der 15 Aktenordner starke Genehmigungsantrag sei am 15. Dezember eingereicht worden. Trummer rechnet damit, dass mit dem Wegebau im Juni begonnen werden kann. Ende Dezember 2012 soll der Windpark ans Netz gehen.Der Windpark stellt Ostwind vor besondere Herausforderungen, sind doch insgesamt 100 Grundstücke betroffen, darunter 90 wegen der Abstandsflächen. „Von der Komplexität her ein anspruchsvolles Projekt“, sagte Trummer.
Der Stadtrat billigte eine Reihe von Bauanträgen: Kathrin Seitz und Jochen Wittmann, Einfamilienhaus mit Garage und Carport in Nemschenreuth; Kristina Eichenseer, Einfamilienhaus mit Doppelgarage am Zipser Berg in Pegnitz; Elisabeth und Hermann Kotzbauer, Einfamilienhaus in Bodendorf; Daniel Bauer Einfamilienhaus in Bronn; Alexandra Trettenbach und Bernhard Lothes Einfamilienhaus mit zwei Doppelgaragen in Neudorf; Rotraud Seifert, Wohn- und Geschäftshausanbau in Pegnitz; Alexander Groher Umbaus des Wohnhauses in Troschenreuth,
Einverstanden war das Gremium mit der von Christine Küfner beantragten Nutzungsänderung. Sie will Ausstellungsräume im ehemaligen Autohaus an der Nürnberger Straße in Pegnitz in Arztpraxen umwandeln. Eine unbeleuchtete Werbeanlage darf die Gesellschaft für Außenwerbung GmbH in Pegnitz an der Netto-Fassade in Pegnitz anbringen. Grünes Licht gab es für zwei Vorbescheide: Antje und Markus Weisel können ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage in Bodendorf und Gerhard Meyer ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage in Rosenhof errichten.



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