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Freitag, 24.10. - 18:14 Uhr

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Zwei höchst unterschiedliche Gesichter des Walberlafestes 2012

Während zum Auftakt am Freitag das Bier in der Abendsonne in die Gläser strömte, verregnete das Wochenende die Bilanz des Traditionsfestes - 07.05.2012 12:05 Uhr

Freitag verwöhnte die Sonne die Besucher des Walberlafestes. Bei Regen am Samstag und Sonntag blieb den Gästen jedoch nur noch die Flucht in eines der Festzelte.

Freitag verwöhnte die Sonne die Besucher des Walberlafestes. Bei Regen am Samstag und Sonntag blieb den Gästen jedoch nur noch die Flucht in eines der Festzelte. © Marquard Och/Roland Huber


Die „Wetterfrösche“ hatten das vorhergesagt. Einer „Froschkönigin“ mit Hochzeitsschleier war das vollkommen egal. Sie feierte mit ihren Freundinnen auf dem Walberla ihren Abschied vom Junggesellinnen-Dasein. Aber der Reihe nach: Zunächst hatte Bürgermeisterin Anja Gebhardt am Freitag ein herzliches „Grüß Gott für die Politprominenz und hunderte Gäste parat, die dann die traditionellen Trachtentänze der „Ehrabocha Stäudla“ – mit der Verstärkung aus Kunreuth und Weilersbach – mit viel Beifall bedachten. Nicht ohne die Mahnung, die Naturschutzgebote zu befolgen, vollzog die Gemeindechefin den Bieranstich: nach fünf Hieben strömte das Freibier in die Krüge, während die Sonne vom Himmel strahlte.

„„So ein Mistwetter“

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Bilderbuchwetter zum Auftakt am Walberla

Der Wetterbericht hatte es richtig vorhergesagt: Zum Auftakt des Walberlafestes am Freitag herrschte Bilderbuchwetter. So fanden sich viele Besucher ein, um dem Aufstellen des Maibaums beizuwohnen, das traditionell von der Blasmusik und der Trachtenjugend umrahmt wurde.


Hingegen am Samstag: Der häufigst zu hörende Ausspruch hinter den Budentheken war da: „So ein Mistwetter“. Und am verregneten Sonntag werden wohl Flüche hinauf zum Wettergott gegangen sein. Die „Demnächst-Hochzeiterin“ Nicole aus Großenhäusling (bei Scheßlitz) und ihre lustigen Freundinnen ließen sich davon nicht anstecken. Eine ihrer Aufgaben war es, den Bollerwagen bis auf die Bergeshöhe zu ziehen. Dass sich im Nu kräftige Burschen vor den Wagen spannten, ließen die Brautwächterinnen gelten.

Den Erinnerungsfotos mit der Bürgermeisterin und der Polizei folgte unter dem Maibaum der Heimatfreunde, die vorzeitige „Hochzeitspolka“ - ein des Wegs kommender „Reuther Kuckuck“ spielte auf, an Tänzern fehlte es der charmanten Schleierdame auch nicht.

Sehr zufrieden mit dem Festverlauf äußerte sich die Polizei. „Kurz nach 23 Uhr haben wir den Nachtschwärmern das Licht ausgemacht und schon war Ruh — ein richtig friedliches Fest“, so der Dienstleiter. Fotos unter www.nn-peg.de 

MARQUARD OCH

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