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Arbeitslosenzahlen gegenüber 2017 deutlich gesunken

Im Januar gab es weniger Arbeitslose als im Vorjahr - 01.02.2018 16:53 Uhr

Die Arbeitsagentur Weißenburg-Ansbach vermeldet für den Landkreis Roth eine positive Entwicklung. © dpa


Die Arbeitslosenquote im Landkreis Roth liegt derzeit bei 2,6 Prozent, im Dezember war sie um 0,4 Prozent niedriger und betrug nur 2,2 Prozent. Verglichen mit dem Januar 2017, als 3,0 Prozent der Menschen im erwerbsfähigen Alter arbeitslos waren, ist sie aber deutlich gesunken. In absoluten Zahlen erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen seit Dezember um 278 auf jetzt 1 861. Im Vergleich zum Januar 2017 sind es aber 231 Personen weniger.

Von den arbeitslosen Menschen des Landkreises sind 63,4 Prozent im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III) gemeldet. Hier stieg im Vergleich zum Vormonat die Zahl um 240 auf jetzt 1 180 Personen. Verglichen mit dem Vorjahr sind dies allerdings 156 Personen weniger.

Im Bereich der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II) sind 36,6 Prozent der arbeitslos gemeldeten Menschen registriert. Hier stieg die Zahl im Vergleich zum Vormonat um 38 Personen auf aktuell 681. Verglichen mit dem Vorjahreswert von 756 war auch hier ein sinkender Wert zu verzeichnen.

Die Arbeitgeber meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcentern im Laufe des Monats 254 neue Arbeitsstellen, 61 weniger als im Dezember aber 53 mehr als vor einem Jahr.

Insgesamt stehen im Landkreis Roth 1 512 freie Stellen zur Verfügung. Die meisten ausgeschriebenen Stellen kommen aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Bereich "Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit" sowie aus den Sparten "Handel, Vertrieb, Tourismus" und "Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung".

"Weiterhin positiv"

Für das Jahr 2017 zieht die Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur im Bezirk Ansbach-Weißenburg, Claudia Wolfinger, eine gute Bilanz: "Unser regionaler Arbeitsmarkt gestaltete sich im vergangenen Jahr weiterhin sehr positiv."

Der Arbeitslosenbestand ist mit 7126 Personen beinahe um zehn Prozent niedriger als im Jahr 2016. Auch die Arbeitslosenquote sank im Jahresdurchschnitt im Vergleich zu 2016 um 0,4 Prozent auf jetzt nur noch durchschnittlich 2,8 Prozent. "Damit gehen wir gut gerüstet in das Jahr 2018", sagte Wolfinger. 

rhv

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