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„Der ganze Zauber macht sich hier in Allersberg breit“, so der Präsident der Giemaul Gilde aus Heidingsfeld, der das Allersberger Publikum als Spanier Mittelfrankens bezeichnete und mit Besuchern und Akteuren einig war: „Am schönsten ist es in Allersberg zur Fastnachtszeit“. „Klasse, was die Leute auf die Bühne bringen“, betonte Landrat Herbert Eckstein. „Es ist wunderbar, herzlichen Dank, dass ich das miterleben darf“, freute sich CSU-Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler und Bürgermeister Bernhard Böckeler zog gar die „Ehrenmütze ab“, als er allen die einen Beitrag für die Allersberger Fastnacht leisten Dank sagte und ein großes Kompliment zollte.
Sitzungspräsidentin Sabine Stubenhofer und Vorsitzender Norbert Saurborn konnten sich trotz vieler krankheitsbedingter Ausfälle über ein rappelvolles Haus freuen. Gesellschaften und Gäste aus nah und fern, darunter die Tollitäten aus Nürnberg, Roth und Schwabach erwiesen den Allersberger Fastnachtern ihre Wertschätzung.
Der Einzug des Präsidiums wurde von schmissigen Weisen des Fanfarenzugs Wendelstein begleitet. Fetzig ging’s weiter mit der Tanzmariechenparade des Rother Carneval Vereins. Absolut spitze waren die Show der Clowns der DJK Oberasbach und die Darbietungen der Tanzpaare der Steiner Schlossgeister und der Eibanesen sowie der Solotanz des Buchnesia-Tanzmariechens. Eine Augenweide die Prinzengarden des RCV, der Schwabanesen und die Schutzgarde des Nürnberger Festausschusses.
Herrlich anzuschauen auch die Showtänze „Aufstand der Puppen“ der Feuchter Junioren, das „Vogelleben“ der Nürnberger Luftflotte, die „Space-Invators“ der Hardbreakers Wendelstein und „Oriental“ der Buckenhofer Sekunarren oder des Männerballetts von Feucht Fröhlich. Mit kräftigen Allersberg Allaa und Franken Helau Rufen wurden alle Akteure ebenso gefeiert wie die Allersberger Eigengewächse, die Boogie-Weltmeisterpaare Sophia Ramsauer und Florian Pogats sowie Lara Vogt und Tobias Grimm. Beifallsstürme ernteten die Allersberger Flecklashexen, die trotz der Hitze im Saal sogar eine Zugabe aufs Parkett legten.
Stimmungshits der Buchnesia-Konfettis und Büttenreden von RCV-Elfer Wolfgang Schulze-Thummes als „Mann vom Protokoll“ und von Michl Bechold dem „Prinzen Pippi“ sorgten weiter für Gaudi und Stimmung. Einen Volltreffer landete Mundartakrobat Sven Bach und als echter Knüller entpuppte sich die Büttenrede von Kaplan Christian Klein „Allersberg trifft Nockherberg“. Der Saal tobte, als er im Stile der Altneihauser Feierwehrkapelln verkündete: „Ich will mirs nicht verbeißen, und etwas Entwicklungshilfe leisten, vom Multikulti in Allersberg - Bürgermeister a Schwab, Pfarrer a Preis und Kaplan aus der Oberpfalz.“
Den Schlusspunkt auf einen gelungenen Abend setzten schließlich die Eulachschränzer aus Winterthur die den Saal in eine Partymeile verwandelten.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.