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Entgegen der Wetterprognosen samt gelegentlicher Gewitter die Tage zuvor, heizte die Sonne am bayerisch blau-weißen Himmel den Zugteilnehmern und den Zuschauern ordentlich ein. Begehrt darum die Publikumsplätze im Schatten von Büschen und Bäumen.
Den mitmarschierenden Kerwa-Umzüglern aber wars egal. Dann floss er eben, der Schweiß. Kein Grund, die gute Stimmung deswegen baden gehen zu lassen. Im Gegenteil: Sehen und gesehen werden, lautete einmal mehr die Devise. Trotz anvisierten Gleichmarschs reichte die Zeit immer wieder für so manchen schnellen Plausch – oder zumindest für ein gut gelauntes „Hallo“ – zwischen Akteuren und Betrachtern.
Nur ab und zu dauerte es ein kleines bisschen länger. Dann nämlich, wenn sich so manche ein paar Zuschauer-Sympathiepunkte „erarbeiteten“ wie die Mäbenberger Kärwaboum und -madli oder die Gmünder „Gartler“. Sie nämlich hatten Süffig-Kühles mit an „Bord“, das sie gerne mit dem Publikum teilten.
Am Ende aber konnten alle die trockenen Kehlen „schmieren“. Nach dem Kerwa-Umzug ging es, so wie schon die Tage zuvor, fröhlich auf der Festwiese weiter, wo alle Generationen ausgelassen die Kirchweih feierten, ehe diese heute Abend schwungvoll ausklingt.

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