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Billard-Ass Oliver Hartl räumt ab

Rother holt bei bayerischer Meisterschaft in Ergolding mehrere Titel - 12.11.2015 15:42 Uhr

Für Oliver Hartl hätte es in Ergolding kaum besser laufen können. © Billardmagazin Touch


Die Anspannung vor den Spielen sei groß gewesen, erklärte Hartl angesichts der packenden Duelle mit dem Kontrahenten Johannes Schmitt. Der Aschaffenburger spielt in Dachau in der zweiten Mannschaft des dortigen Bundesligisten. Doch während des gesamten Turnierverlaufs standen sich die Favoriten nur vier Mal gegenüber – immer im Endspiel.

Im 14/1 erreichten Hartl und Schmitt fast mühelos das Finale. Hier überrannte der Rother sein Gegenüber mit einer souveränen 97:66-Führung, wodurch ihn nur noch drei Kugeln vom Titel trennten. Schmitt kam auf 83 Kugeln heran, ein Taktikfehler kostete ihm aber letztlich doch den Titel.

Auch am zweiten Turniertag zeigte sich ein ähnliches Bild: Hartl und Schmitt schossen sich ungefährdet durch die Hauptrunde und begegneten sich erneut im Finale. Doch der Titelhunger des Rothers war noch nicht gestillt, im 10-Ball ließ er seinem Gegenüber nur wenig Chancen. 6:2 zeigte die Ergebnistafel und bescherte Hartl den nächsten Titel.

Der Stachel saß am dritten Turniertag somit tief und Schmitt bemühte sich, Paroli zu bieten. Doch im 8-Ball erwischte Hartl längst nicht nur einen guten Tag. Es sei das beste, was er jemals gespielt habe, befand er nach seinem dritten Triumph. Die Leistung spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider: Bis zum Endspiel musste der Jugendspieler der Pool Factory nur eine Partie abgeben – ansonsten deklassierte Hartl seine Konkurrenz. Nach einem zwischenzeitlichen 3:3 sah alles nach einem spannenden Finale aus. Doch Hartl bewies erneut seine Stärke und behielt mit 6:3 die Oberhand. „Es lief gut, die letzte Partie habe ich sogar fehlerlos weggeschossen“, sagte er. Damit sicherte sich der Rother bereits seinen zehnten Bayerntitel.

Am letzten Turniertag musste sich Hartl aber doch noch gegen den Neu-Dachauer geschlagen geben. Im 9-Ball unterlag der Verbandsligaspieler seinem Dauerrivalen mit 7:4.

Auch Fabian Haken konnte trotz seiner zwölf Jahre der deutlich älteren Konkurrenz im Snooker den Rang ablaufen. In der U17-Altersklasse setzte er sich vor William Frey (1. Münchner SC) und Marco Danisch (SP Regensburg) durch. Haken gehört zwar der Snookermannschaft des SSC Fürths an, trat aber für die Pool Factory im Einzelwettbewerb an. Seit Saisonbeginn ist das Ausnahmetalent für die Rother im Pool-Billard aktiv. 

MATTHIAS WEICHMANN

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