Freitag, 19.10.2018

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Büchenbach klagt über Hundehaufen

Gemeindepolitiker zählte 21 Hinterlassenschaften auf 200 Metern - 28.04.2018 13:01 Uhr

Den Bürgern stinkt es: Zu viel Hundekot liegt auf Büchenbachs Straßen, Wegen und Grünflächen. © Harald Sippel


"Einfach unerträglich" nannte Gemeinderat Thomas Schulz das, was ihm am Müllsammeltag unter die Augen und in die Nase kam: "21 Haufen auf 200 Metern – und das nur beim ersten Hinsehen." Eine Zumutung für Spaziergänger und Passanten mit und ohne Kinder.

Und: "Eine Riesenkatastrophe für die Landwirtschaft", ergänzte der ebenso empörte Gemeinderatskollege Gerhard Winter. Während bei Tageslicht noch ein Teil der Haufen eingesammelt werde, bleibe spätestens nach Einbruch der Dunkelheit überall liegen, was Hund hinter sich lässt. Vor allem auswärtige Gassigeher, die mit dem Hund in den Abendstunden gerne mit dem Auto anreisen und auf Büchenbacher Wegen eine Runde drehen, scheren sich wenig darum, was sie hinterlassen, hat Gemeinderatsmitglied Winter beobachtet.

Manche Hundehalter lassen alles liegen

Zustimmung gab es dazu von allen Seiten, aber auch rundum Ratlosigkeit, wie dem anrüchigen Problem wirkungsvoll beizukommen sei. Auch Bürgermeister Helmut Bauz bestätigte, dass die Klagen darüber, dass viele Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Tiere nicht entfernen, sondern wo auch immer einfach liegen lassen, regelmäßig bei ihm ankommen.

Dabei wäre es so einfach und im Interesse aller: Tüte mitführen, einsacken, aufsammeln, in den Müll werfen. 

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