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„Sie kommen aus den Landkreisen Ansbach, Neustadt/A.-Bad Windsheim, Nürnberger Land, Roth, der Stadt Schwabach und Altmühlfranken“, spielte er auf Bestrebungen an, den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen umzubenennen. Von 98 meist von den Kreisheimatpflegern eingereichten Vorschlägen habe eine Fachjury 56 Maßnahmen für die Prämierung ausgewählt, informierte Bartsch. Dies geschehe auch als Dank an die, die Denkmäler erhielten und als Motivation für andere Denkmalbesitzer. „Die Eigentümer haben einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt unseres mittelfränkischen Landschaftsbilds geleistet“, lobte er. Die Denkmalprämierung sei der Schlusspunkt intensiver Arbeit – „auf ihrer Seite durch die Arbeiten am Denkmal, bei uns durch das Sichten der Vorschläge, das Besuchen der Denkmäler und die Arbeiten für die Ausstellung und den 104-seitigen, farbig und reich bebilderten Begleitband zur Prämierung“. Erwerben kann man diesen über die Bezirksheimatpflege, Bezirk Mittelfranken, Telefon (09 81) 46 64 50 02, E-Mail: bezirksheimatpflege@bezirk- mittelfranken.de.
Die Bandbreite der prämierten Objekte reiche von großen Gebäuden und Kirchen bis hin zu Brunnen oder Backöfen, erläuterte stellvertretende Bezirksheimatpflegerin Julia Krieger. Mit Lichtbildern des in Stand gesetzten Denkmals, illustriert durch Bilder des Vorzustands und von den Arbeiten konnte man sich von der großen Mühe bei den Instandsetzungen überzeugen. Danach überreichte Richard Bartsch den Eigentümern oder Verantwortlichen für die vorbildlich durchgeführten Sanierungen Urkunde und das neue Buch, in dem unter anderem die acht prämierten Denkmäler des Landkreises Roth zu sehen sind. Der 2.Gredinger Bürgermeister Mathias Herrler aus Greding konnte gleich zwei Urkunden entgegennehmen: für die Kapelle am Achmühlweg und für das frühere Rathaus und jetzige Archäologiemuseum. Stadtpfarrer Richard Herrmann und Kirchenpfleger Michael Beringer freuten sich über die Auszeichnung für die Sanierung der historischen Wehrmauer mit Wehrturm, die einst den Friedhof um die Kirche Röckenhofen schützten.
Der Hilpoltsteiner Bürgermeister Markus Mahl nahm zum einen die Auszeichnung für die Arbeiten am einstigen Amtsgericht entgegen und zusammen mit Ortssprecher Max Bittner die Urkunde für die Sanierung der Kapelle in Grauwinkl. Stadtpfarrer Franz-Josef Gerner und Kirchenpfleger Josef Rußer freuten sich über die Auszeichnung für die gründliche Instandsetzung und Restaurierung der Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer in Hilpoltstein.
Für die gründliche Sanierung der evangelischen Pfarrkirche von Leerstetten nahmen Dieter Escher und Konrad Dorner von der Kirchengemeinde die Urkunde und die beiden Bücher von Richard Bartsch entgegen. Georg Leinberger und seine Frau aus Oberreichenbach, Gemeinde Kammerstein, freuten sich über die Anerkennung mit Urkunde und zwei Büchern, in denen zu sehen ist, wie sie ihr Backhäuschen durch das Aufmauern des eingefallenen Gewölbes wieder funktionsfähig machten.
„Mit diesen Bildern haben Sie gesehen, welche Schätze wir hier in Mittelfranken haben. Sie haben viel für den Erhalt der Denkmäler und damit der Kulturlandschaft geleistet“, beschloss Bartsch die Feierstunde.

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