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Die Kunst des Drahtzuges in Theorie und Praxis

Gäste aus der chinesischen Millionenstadt Changzhou schauten sich gestern im Rother Leoni-Werk um - 13.04.2011

Leoni-Geschäftsführer Wolfgang Lösch führte die Gäste aus Asien durch die Produktion, erklärte die einzelnen Arbeitsschritte und ging außerdem auf die Anfänge des Drahtziehens ein.

Leoni-Geschäftsführer Wolfgang Lösch führte die Gäste aus Asien durch die Produktion, erklärte die einzelnen Arbeitsschritte und ging außerdem auf die Anfänge des Drahtziehens ein. © Tschapka


Bereits seit 1993 ist die Firma Leoni in China aktiv. Unter anderem produziert das Unternehmen dort Fahrzeugleitungen, Kabelsysteme für Haushaltsgeräte, Medizintechnik und Telekommunikation. Insgesamt befinden sich neun Leoni-Werke auf chinesischem Boden, in denen rund 3000 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Pflege der guten Beziehungen

Es ist erst wenige Wochen her, dass hohe Leoni-Vertreter ihrerseits dem Werk in Changzhou einen Besuch abgestattet hatten. Nun stand der Gegenbesuch an. Dabei ging es vor allem um die Pflege der guten Beziehungen des Konzerns mit der chinesischen Metropole.

Jürgen Kniffki, Leiter des Unternehmensbereichs Draht & Kabel, sowie Wolfgang Lösch, Geschäftsführer der Leoni-Kabel GmbH, führten ihre asiatischen Gäste gestern durch die Produktionsreihen, erklärten die einzelnen Arbeitsschritte, und gingen darüber hinaus auch auf die schon lange zurückliegenden Anfängen der Kunst des Drahtziehens in der Kreisstadt Roth.

Neben den vielen technischen Details rund um die Kabelproduktion stand am gestrigen Nachmittag auch noch Kultur auf dem Programm der Gäste: Die chinesische Delegation besuchte zum Beispiel in Begleitung der stellvertretenden Rother Bürgermeisterin Elisabeth Bieber das Schloss Ratibor, in dem vor über 200 Jahren die Rother Produktion von leonischem Draht ihre Anfänge gefunden hat.

  

tts

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