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Die Minihexen und ihre neue Betreuerin Amanda

"Wehe, wenn wir losgelassen": Allersberger sind heuer wieder bei der Narren-Nachwuchssitzung in Veitshöchheim dabei - 31.01.2018 06:00 Uhr

Die Allersberger Minihexen waren die Stars der Narren-Nachwuchssitzung „Wehe, wenn wir losgelassen“, die in Veitshöchheim aufgezeichnet wurde. © Foto: Josef Sturm


Doch nicht nur mit ihrer tänzerischen Darbietung auf der großen Bühne im "Zauberwald" waren die Allersberger Mädels und Jungs in ihren bunten Flickenkostümen groß in Szene. In Aktion waren sie auch bereits beim Auftakt und beim großen Finale, wo sie mit Luftballons durch die Reihen der rund 600 Besucher zogen und diese anschließend eifrig in die Menge kickten.

Nach 2016, als die Allersberger Nachwuchstruppe zum ersten Mal bei der Nachwuchssendung tanzen durfte, wurden die Minihexen des Faschingskomitees unter Leitung von Sabrina Kratzer-Wittigschlager und Désirée Schöll sowie dem Betreuer David Kratzer heuer erneut nach Veitshöchheim eingeladen.

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Bühne frei für den Narrennachwuchs: Die Minihexen in Veitshöchheim

"Wehe, wenn wir losgelassen" heißt die Fernsehsitzung der Nachwuchs-Narren. Und die Allersberger Minihexen sind mit dabei.


Fünf Mitglieder der insgesamt 17-köpfigen Hexenschar im Alter von fünf bis elf Jahren waren auch vor zwei Jahren schon dabei. Noch nicht mittanzen durften diesmal die drei Kleinsten.

Riesig war die Freude über die Einladung des Fastnachtsverbandes auch beim Vorsitzenden des Allersberger Faschingskomitees, Bastian Schöll. Begeistert verfolgte er mit insgesamt 70 Allersbergern das närrische Geschehen auf der Bühne. Der fränkische Nachwuchs verstand es, Stimmung zu verbreiten, und wurde für seine Beiträge mit Riesenapplaus und lautem "Franken Helau" gefeiert.

Trotz des frühen Aufstehens und der Busfahrt, der Einzelprobe am Vortag und der Generalprobe am Morgen, waren die Kinder richtig begeistert und freuten sich auf ihren Einsatz vor laufender Kamera. Klar waren alle auch etwas angespannt und hatten ein bisschen Lampenfieber. Nach den Dehnübungen und dem Schminken hieß es für die Minis: warten auf den großen Augenblick und letzte Hinweise der Trainerinnen beachten.

Am Bildschirm verfolgten sie die Sitzung, während die Eltern und Fans ihre Plätze im Saal einnahmen und Bernhard Schlereth, der Präsident des Fastnachtsverbandes, mit Kathrin Degmair, der Leiterin des Studios Franken, den Startschuss für die 32 Programmpunkte umfassende Sitzung gab. Hervorragende Stimmung herrschte im Saal mit vielen Kinder-Prinzenpaaren in der bunten Narrenschar. Viele tolle Sachen hatte sich der Nachwuchs von Schweinfurt bis Schirnding, von Nürnberg bis Homburg am Main einfallen lassen.

Als 22. Programmnummer waren schließlich die Allersberger Minihexen an der Reihe. In bester Performance boten sie ihren Tanz dar und wurden dafür mit Szenenapplaus belohnt, außerdem mit großem Jubel und lautem "Franken helau" und "Allersberg allaa". Nilpferddame Amanda war von den bunten Hexenschar so begeistert, dass sie sich sogar zur Betreuerin erkor und erklärte: "Ich hab mich sportlich betätigt und ihnen das Büfett weggegessen." Kein Wunder also, dass die Minis Sebastian Reich und seine Amanda zu ihren Lieblingen erklärten und nicht eher Ruhe gaben, bis ein gemeinsames Foto gemacht war.

In der Sitzung, die von Nina Chocholaty und Cedric Nappert moderiert wurde, gab es auch einen Abschied: Nach zehn Jahren aktiver Zeit bei "Wehe, wenn wir losgelassen" wurde mit einem großen Applaus Cedric verabschiedet. "Ich bin da, wenn Bernd Händel mal eine Pause braucht, das kannst Du ihm ausrichten", rief er gut gelaunt Präsident Schlereth zum Abschied zu.

Z"Wehe, wenn wir losgelassen" wird im BR-Fernsehen am Faschingssonntag, 11. Februar, 19.45 Uhr, übertragen und wiederholt am Faschingsdienstag, 13. Februar, um 14.45 Uhr. Weitere Bilder vom Auftritt der Minihexen unter www.nordbayern.de/hilpoltstein

  

JOSEF STURM

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