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Eckstein und Schwarz in ihren Ämtern bestätigt

Landrat und Georgensgmünder Bürgermeister mit hoher Zustimmung gewählt - 25.09.2017 10:15 Uhr

Als erste gratulierte Ehefrau Elke Lades-Eckstein ihrem Mann Herbert Eckstein zur Wiederwahl. © Detlef Gsänger


Schwarz erhielt von den Gmünder Wählern 97,95 Prozent Zustimmung, Eckstein erzielte 96,13 Prozent. 

Beide hatten jedoch keinen Gegenkandidaten. Bei ihnen ging es vielmehr darum, zu sehen, wie die Bevölkerung ihre Arbeit in den zurückliegenden sechs Jahren beurteilte. Und die Ergebnisse ließen keinerlei Fragen offen.

Der alte und neue Landrat ließ in den Tagen vor der Wahl noch einmal das Wahlergebnis von vor sechs Jahren Revue passieren. Ein Ergebnis, das ihn damals hat demütig werden lassen. 2011 setzte sich der Sozialdemokrat Eckstein nämlich gegen den CSU-Bewerber Robert Frank deutlich mit 76,3 zu 23,7 Prozent durch. Und weil Eckstein dieses Mal lange überlegt hat, noch einmal anzutreten, wurde der gestrige Abend für ihn erneut zu einem bewegenden und emotionalen Wahlabend.

Eckstein selbst verbrachte den Tag wie immer: auf Terminen. Unter anderem war er bei der Einführung der neuen Pfarrerin in Röttenbach und bei der 70-Jahr-Feier des VdK in Roth.

Wiederwahl für Ben Schwarz

Über eine breite Zustimmung in der Bevölkerung konnte sich in Georgensgmünd auch Ben Schwarz freuen. Der 41-jährige Jurist war wie vor sechs Jahren im Vorfeld von SPD und CSU als Kandidat für das Bürgermeisteramt aufgestellt worden.

Zur Wiederwahl von Ben Schwarz gratulierte stellvertretender SPD-Bezirksvorsitzender Marcel Schneider.


Anders der Blick der beiden Wiedergewählten auf das Bundestagswahlergebnis: Wenngleich Eckstein und Schwarz insgeheim befürchtet hatten, dass die AfD in den Bundestag einziehen wird, die dramatischen Verluste der großen Volksparteien CDU/CSU und SPD hatten sie so nicht auf ihrer Rechnung. Die Sozialdemokraten Eckstein und Schwarz sprachen sich angesichts des Ergebnisses dafür aus, dass die SPD auf Bundesebene bei der Regierungsbildung keine Koalition mehr mit der CDU/CSU eingehen und dafür als stärkste Oppositionspartei einen Neustart wagen sollte. "Und warum nicht mit Martin Schulz?", meinte Schwarz. 

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