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Seit dem Finale im vergangenen Jahr auf dem Hockenheimring, bei dem der 23-Jährige seinen Meistertitel feierte, hat sich einiges getan. Elia Erhart arbeitete intensiv an seiner Rennkarriere, die mit dem Aufstieg in die nächsthöhere Tourenwagenserie, dem Porsche Carrera Cup, weitergegangen ist. „Meine Partner und ich freuen uns sehr, 2012 im schnellsten Markenpokal Deutschlands Gas zu geben“, blickt das fränkische Nachwuchstalent voraus. „Der Saisonauftakt kann kommen!“
Das erste Rennwochenende findet vom 27. bis 29. April auf dem Hockenheimring statt. Höhepunkt und gleichzeitig Elia Erharts Heimrennen ist vom 29. Juni bis 1. Juli auf dem Nürnberger Norisring.
Bei den offiziellen Cup-Testfahrten vor zwei Wochen in Hockenheim präsentierte Elia Erhart erstmals das Design seines Porsche-Renners mit den Sponsorenbeschriftungen. Wie in den vergangenen Jahren ist der „Dienstwagen“ des Röttenbachers hauptsächlich in markantem Rot lackiert.
Um den Umstieg von seinem frontgetriebenen Seat Leon mit 300 PS Leistung in den 450 PS starken heckgetriebenen Porsche 911 GT3 Cup gut zu bewältigen, bereitet sich der Newcomer auch mit der Fahrdatenanalyse theoretisch auf seine Debütsaison vor. „Das Trockentraining hilft, um schneller schnell zu werden“, so Elia Erhart. „Im Gegensatz zu einigen erfahrenen Porsche-Routiniers habe ich nämlich noch einiges zu lernen.“
Der Porsche Carrera Cup beinhaltet 2012 insgesamt 17 Rennen an neun Wochenenden. Die Veranstaltungen finden im Rahmen der DTM und des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring statt. Das erste Rennen wird jeweils am Samstagnachmittag ausgetragen und führt über knapp 60 Kilometer. Lauf zwei, mit einer Distanz von zirka 80 Kilometern, folgt am Sonntagvormittag. Als einzige Ausnahme wird auf der 25 Kilometer langen Nürburgring Nordschleife Mitte Mai anstatt zwei Sprintrennen nur ein Wertungslauf über vier Runden gefahren.
Im Porsche Carrera Cup starten über 20 reinrassige Rennfahrzeuge vom Typ Porsche 911 GT3 Cup, einem speziell entwickelten und produzierten Sondermodell, bei dem das Gewicht gegenüber der Leichtbau-Straßenversion nochmal signifikant gesenkt wurde. Ein 450 PS starker Sechszylinder-Boxermotor und ein Leergewicht von gerade mal 1170 Kilogramm sorgen für ordentlich Vortrieb.
Durch das strenge Reglement sind die technische Gleichheit der Fahrzeuge sowie der Rennreifen bestimmt. Dies erklärt die besonders hohe Leistungsdichte, denn nur geringe Abstimmungsmöglichkeiten an Fahrwerk und Aerodynamik dürfen von den Teams vorgenommen werden. Das Teilnehmerfeld setzt sich zusammen aus bekannten Fahrerpersönlichkeiten und ehrgeizigen, talentierten Junioren wie Elia Erhart. Für Nachwuchspiloten gilt der Porsche Carrera Cup als Sprungbrett in höherwertige Meisterschaften.
Der Rennkalender: 27. bis 29. April: Hockenheimring; 4. bis 6. Mai: Lausitzring; 17. bis 19. Mai: Nürburgring Nordschleife; 1. bis 3. Juni: Red Bull Ring/Österreich; 29. Juni bis 1. Juli: Norisring, Nürnberg; 17. bis 19. August: Nürburgring, GP-Kurzanbindung; 24. bis 26. August: Zandvoort/ Niederlande; 14. bis 16. September: Oschersleben; 19. bis 21. Oktober: Hockenheimring.
Di. 18.06.13
Sa. 15.06.13
Mo. 03.06.13
Mo. 03.06.13
Di. 28.05.13