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Beim Gedenken an verstorbene Mitglieder wurde des langjährigen Vorsitzenden, Kommandanten und Ehrenmitglieds Xaver Rupp gedacht. Vorsitzender Robert Köstler nannte einen Mitgliederstand von 61: 36 aktive Feuerwehrler, fünf Anwärter, 13 passive und sieben fördernde Mitglieder.
Sein Dank galt vielen Freiwilligen für die Organisation des Grillfestes. Heuer soll eine zweitägige Reise stattfinden. Einer Umfrage zufolge befürworten mehr Mitglieder eine zweitägige Reise als einen Tagesausflug. Köstler erinnerte an den Kameradschaftsabend im Gasthaus Wenny und die Brauereibesichtigung bei Hofmühl in Eichstätt. Erstmals zur Allersberger Kirchweih traten die Floriansjünger in neuen einheitlichen T-Shirts an, wofür der Vorsitzende den Sponsoren dankte.
Ein finanzieller Erfolg war auch die Christbaumversteigerung. Die Altenfeldener Feuerwehr führte ein Kickerturnier durch, nahm an Festen anderer Wehren teil, am Marktpokalkegeln und einem Asphaltstocken sowie beim Torwandschießen bei Sport-Schöll.
Dank sagte Köstler allen, die sich im abgelaufenen Jahr engagiert hatten. Dabei wies er auf die anstehenden Wahlen hin, bei denen mehrere Posten neu besetzt werden müssen.
Kommandant Ernst Rückert berichtete von sieben Übungen und vier weiteren für die Leistungsprüfungen. Zu sieben Einsätzen seien die Floriansjünger gerufen worden. Diese reichten von Sicherheitswachen sowie Evakuierungsmaßnahmen bis zur Beseitigung von Ölspuren. In einem Fall musste die Stützpunktwehr bei einem Autobrand unterstützt werden. Daneben wurden Ausbildungsmaßnahmen durchgeführt, die vom Jugendwartlehrgang über Atemschutz bis zu Truppmannausbildung und Leistungsprüfungen reichten. Weitere Ausbildungsmaßnahmen sollen folgen. Anschaffen will man einen Beamer und eine Leinwand fürPräsentationen und um die theoretische Ausbildung zu verbessern.
Fünf Feuerwehranwärter stellte Jugendwart Alexander Fries vor, Dominik Reindl und Christoph Schneider sind neu zugestoßen. 30 Übungsabende haben die Nachwuchsleute durchgeführt, teilweise mit der Allersber-
ger Stützpunktwehr. Das Hauptaugenmerk wurde auf die Vorbereitung auf die Bayerische Jugendleistungsprüfung gelegt. Auch auf ihre Zugehörigkeit zur aktiven Wehr bereiteten sich die Anwärter vor. In diesem Jahr, so Fries, will man sich auch am Kreisjugendfeuerwehrtag beteiligen.
Die Altenfeldener Wehr wird künftig als eingetragener Verein geführt. Grund für die einstimmig beschlossene neue Satzung waren Haftungsfragen, gleichzeitig stand eine „Entrümpelung“ der Satzung an. Mit der neuen Satzung, die mit dem Notariat und dem Landesfeuerwehrverband vorbereitet worden war, hat man sich eng an die Mustersatzung angelehnt.
Geehrt wurden Friedrich Brenner für 65-jährige Zugehörigkeit (er konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen) sowie Franz Sturm, der auch 25 Jahre lang Kassier war, Richard Gerngroß und Johann Heß (verhindert an der Teilnahme) für 55-jährige Mitgliedschaft. Erfreut über ein abwechslungsreiches Jahr zeigte sich Bürgermeister Böckeler. Er regte einen besseren Besuch der Übungen an und lobte die gesellschaftlichen Anlässe, die für eine gute Kameradschaft unerlässlich sind. Der Grundsatz der Feuerwehren zur Hilfe bei den Nächsten bedeute auch, dass Gottes Schutz für die Einsätze stets notwendig sei. „Sie leben Werte“, lobte Böckeler die Floriansjünger.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.