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Musikalische Legenden gemeinsam mit temperamentvollen Tänzerinnen und Tänzern und einer zehnköpfigen Liveband – das ist die Rezeptur, mit der die kubanische Musik- und Tanzshow Pasión de Buena Vista bereits über 250000 Besucher in über 25 Ländern begeisterte. Am Donnerstag, 9.Februar, macht die brodelnde Revue voll ungezügelter Lebenslust, heißen Rhythmen, atemberaubenden Tänzen und traumhaften Melodien auch in Roth Station. Im Zuge der großen Nachfrage nach Sitzplätzen wurde nun auch das Kulturfabrik-Parkett teilbestuhlt, weshalb wieder Sitzplätze zur Verfügung stehen.
Seine Liebe zu brasilianischen und afrikanischen Klangwelten führt Multiinstrumentalist Martin Kälberer, bestens bekannt aufgrund seiner Zusammenarbeit mit Willy Astor und Werner Schmidbauer, am Freitag, 10.Februar, „between the horizon“. Kälberer entführt sein Publikum in verschiedene Klangwelten, die je nach genutzten Instrumenten und kulturellem Einfluss sehr verschieden sein können.
Zum Internationalen Frauentag am Donnerstag, 8.März, (in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle des Landratsamtes und dem Frauenforum) gibt es einzigartige weibliche Weltmusik mit den A-Cappella-Stimmen von Aquabella. Sie entführen auf eine musikalische Reise rund um die Erde und besingen mit Leidenschaft die Welt der Träume. In einer immer schnelllebigeren Zeit kreieren die vier Sängerinnen wunderschöne Klangwelten und vermitteln Einblick in andere Kulturen und Traditionen, während im Kulturfabrik-Foyer die Frauen-Künstlergruppe Facetten ab 18 Uhr einen Einblick in ihr Schaffen bietet.
Ein Briefwechsel zwischen Mozart und seinem Vater Leopold und ein Pianist auf höchstem Niveau: Diese exzellente Mischung präsentiert Christoph Soldan am Samstag, 10. März, in seinem Programm „Mozart – Musik und Briefe“. Der Klavier-Virtuose ist schon seit seiner gemeinsamen Tournee mit Leonard Bernstein aus der Klassik-Szene nicht mehr wegzudenken. Den regen Briefwechsel zwischen Vater und Sohn nahm Christoph Soldan zum Anlass, mit einem Lesekonzert neben dem musikalischen Werk auch tiefe Einblicke in den Menschen Mozart zu gewähren.
Frischen Wind und den irischen Frühling bringt am Donnerstag, 15.März, das Irish Spring-Festival mit,dem seine konsequente Ausrichtung auf ein hohes Niveau und stilistische Vielfalt einen exzellenten Ruf verschafft haben. In diesem Jahr sind mit dabei: Tulsk um den „Herr der Ringe“-Flötisten Alan Doherty, Fidil mit nichts als drei virtuos gespielten Geigen und The Henry Girls, drei Schwestern, deren vokale Intensität vom rauen Klima des irischen Nordwestens geprägt ist. Für die Tanzparts sorgt Emma O’ Sullivan.
Ganz in ihrem Element ist diese erfolgreiche bayerische Musikerin, wenn sie live auftritt. Claudia Koreck verzauberte 2007 mit ihrem Song „Fliang“ schlagartig tausende von Menschen. Die bayerische Mundart-Rockerin tut auf der Bühne genau das, was sie am liebsten mag, und hat dabei ihr neues Album „I kon barfuass um die Welt fliang und dabei menschsein“ im Gepäck. Am Sonntag, 22. April, ist sie mit ihrer Band erstmals in der Kulturfabrik zu Gast.
Und last but not least das alljährliche und bundesweit bekannte Bluesfestival, die Rother Bluestage, die zum 21. Mal von 24. März bis 1. April die Welt des Blues und noch mehr nach Roth holen. Nina Hagen, Walter Trout im Doppelkonzert mit der Hamburg Bluesband feat. Chris Farlow, Philip Sayce, Dana Fuchs, Will Wilde, Matt Schofield und Rudy Rotta heißen die bislang veröffentlichten Acts 2012.
Dienstag ist Dichtertag. Seit September 2011 stehen in der Rother Kulturfabrik Dichter, Literaten und Geschichtenerzähler hoch im Kurs. Beim Rother Poetry Slam treten Poeten aus nah und fern unter der Moderation von Michael Jakob ans Mikrofon, das Publikum kürt den Sieger des Abends. Das nächste verbale Kräftemessen findet am 7.Februar und am 17. April statt.
Nun wird der literarische Dienstag im Foyer-Café um eine neue Reihe erweitert. Am 14. Februar lädt die Rother Autorengruppe Sonderzeit erstmals zu einem literarischen Miteinander in Workshop-Atmosphäre, wenn unter dem Motto „schreiben & hören“ alle Interessierten zum Verfassen und Besprechen von eigenen Texten zu einem am Abend gestellten Thema eingeladen sind. Auch der Folgetermin steht bereits fest: 13.März.
Von seinen Abenteuern und Ängsten, seinen Begegnungen mit Trappern, Fischern und Glücksrittern erzählt Dirk Rohrbach am Freitag, 24.Februar, in seiner Live-Reportage „Yukon – 3000 Kilometer Canada und Alaska“. Mit einem selbstgebauten Kanu machte sich der B3-Moderator und Mediziner auf eine einsame Expedition und brachte beeindruckende Naturaufnahmen und Geschichten mit zurück.
Was wirklich wichtig ist im Leben, lässt sich manchmal gar nicht so leicht beantworten. Helme Heine hat dazu ein Kinderbuch geschrieben, das mittlerweile zum Klassiker avanciert ist: „Die Perle“. Am 24. Februar bringt das Figurentheater Pantaleon die Geschichte des kleinen Bibers für Kinder ab vier Jahren auf die Bühne und gibt eine Vormittagsvorstellung für Kindergartengruppen.
Eine große Portion kritischer Innenschau gepaart mit fränkischem Humor ist am Freitag, 2.März, in dem Stück „Der fränkische Jedermann“ des Theater Kuckucksheim in Kooperation mit dem Dehnberger Hof Theater und KunstKulturQuartier Nürnberg zu erleben. In dem Werk von Fitzgerald Kusz nach Hugo von Hoffmannsthal geht es um die Eitelkeit und Habgierigkeit der Menschen. Gott würde lieber heute als morgen zum Jüngsten Gericht blasen. Doch er gibt der Welt noch eine allerletzte Chance...
Apropos letzte Chance: Lisa Feller geht mit ihrem Programm „Kill Bernd – aber vorher bringt er noch den Müll runter“ am Mittwoch, 7.März, stellvertretend für alle frustrierten Ehefrauen auf die Barrikaden. Die Frau aus Schillerstraße, Genial daneben und Quatsch Comedy Club präsentiert eine lustige Hommage an Quentin Tarantinos „Kill Bill“, bei der kein Auge trocken bleibt.
Am Freitag, 16. März, stellen sich die Wellküren mit ihrem Programm „Beste Schwestern“ den Widrigkeiten des politischen Lebens. Und wer wenn nicht Moni, Burgi und Bärbi sind prädestiniert für solch eine Aufgabe: Wer mit 14 Geschwistern aufgewachsen ist, dem braucht man über Sozial- und Familienpolitik nichts mehr zu erzählen. Und wer es schafft, mit seinen eigenen Schwestern über 23 Jahre auf der Bühne zu überstehen, ist nicht nur team- sondern garantiert auch konfliktfreudig. Bühne frei für Schwestern-Dreigesang und Nonnentrompetenklänge.
Das Programmheft liegt an allen Vorverkaufsstellen aus sowie in Roth, in städtischen und kulturellen Einrichtungen in Nürnberg, Fürth, Erlangen und der Region sowie vielen anderen öffentlichen Orten. Auf Wunsch wird das Programmheft kostenlos zugesandt. Bestellung unter Telefon (09171) 848715, via E-Mail an kulturfabrik@stadt-roth.de oder per Post (Kulturfabrik „Programmheft“, Stieberstraße 7, 91154 Roth).
Karten an den bekannten Vorverkaufsstellen und auf www.kulturfabrik.de — Infos zum Vorverkauf unter Telefon (09171) 848714.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.