|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Auf den Verwaltungsetat entfallen 5,7 Millionen Euro. Dazu gehören nicht nur die Personalkosten, sondern auch der Fuhrpark, der Unterhalt für den Campingplatz, die Kläranlage und Ringkanalisation sowie alle Freizeiteinrichtungen. Der Vermögenshaushalt umfasst 1,5 Millionen Euro.
„Eng kalkuliert“ ist laut Kämmerin Stefanie Müller der Sach- und Personalkostenbedarf. Das Gesamtvolumen des Vermögensetats steigt gegenüber dem Vorjahr um knapp 695000 Euro. Einige größere Maßnahmen werden fortgeführt oder begonnen, wie etwa der Bau der Kneippanlagen, die Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten auf der Badehalbinsel Absberg und die Sanierung des Seecampingplatzes in Langlau.
Im Etat sind auch schon die ersten Planungskosten für den Bau des schwimmenden Tagungs- und Informationszentrums bei Ramsberg und der Seebühne bei Enderndorf enthalten. Wie die Kämmerin mitteilte, erhöht sich die Umlage auf 1,3 Millionen Euro. Sie ist von den Mitgliedern des Zweckverbands zu erbringen.
Im Finanzplan für die Jahre 2014 bis 2016 sind Investitionen in Höhe von 4,2 Millionen Euro anvisiert. Ob sie tatsächlich kommen, steht derzeit aber noch nicht definitiv fest. Die Schulden des Zweckverbands sollen sich nach Auskunft von Stefanie Müller von derzeit rund zwei Millionen auf 1,6 Millionen Euro verringern.
In der Aussprache zum Etatentwurf tischte Roths stellvertretender Landrat Walter Schnell einige Punkte auf, die sein „Chef“ Herbert Eckstein gern geklärt haben möchte. So etwa die Tatsache, dass die 200000 Euro an Planungskosten für die beiden genannten Großprojekte als Kredit aufgenommen werden müssen. Verbandschef Gerhard Wägemann, der sich schon im Vorfeld mit Eckstein über verschiedene Projekte abgestimmt hatte, sieht derzeit jedoch noch keinen Anlass, beide Projekte breit in der Öffentlichkeit zu diskutierern. Sie seien „noch nicht entscheidungsreif“.
Im Wirtschaftsministerium hat sich Wägemann jedoch nach eigenen Worten vergewissert, dass von dort eine gute Finanzspritze kommt: „Wir können mit dem höchstmöglichen Zuschuss rechnen.“ Angedacht sei, dass der Zweckverband das schwimmende Informationszentrum baut (es wäre das erste dieser Art in Deutschland) und die Unterhaltsleistungen später der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen übernimmt. Somit wäre der Landkreis Roth weitgehend aus der finanziellen Verantwortung.
Einzelheiten wollte der Verbandschef noch nicht nennen. Er blieb lieber grundsätzlich: „Wir wollen Leben an den See bringen.“ Auch Bezirksrat Alexander Küßwetter sieht das so: „Der Brombachsee ist das Flaggschiff unter den Seen. Leuchtturmprojekte sind notwendig, denn wir brauchen Attraktionen und ein zusätzliches Publikum. Deshalb sollten wir an einem Strang ziehen.“

|