Donnerstag, 15.11.2018

|

Greding: Kurze Informationen zu baulichen Schätzen

Acrylglasschilder zieren historische Bauten der Schwarzachstadt — QR-Code für die Smartphone-Nutzer - 08.03.2014

Bürgermeister Manfred Preischl (r.) und Bauhofmitarbeiter Konrad Lang vor den Info-Tafeln, die auf bauliche Besonderheiten hinweisen. © Leykamm


Drei zentrale Gebäude kommen als erste in den Genuss der neuen Zier: Rathaus, Archäologie-Museum und bald auch das sogenannte „Schmidt-Haus“ können als zuallererst stolz auf einen kleinen, aber besonderen Teil der eigenen Fassade verweisen. Auf 40 mal 30 Zentimetern lässt sich dort kurz und bündig in die Geschichte des jeweiligen Baus blicken, dessen Besonderheiten ebenso schlaglichtartig aufgeführt sind.

Fundierte Texte

Trotz aller Knappheit sind die Texte fundiert. Diese entstammen den Ausführungen der offiziellen bayerischen Denkmalliste. „Mit den Schildern wollen wir unseren Gäste die historischen Sehenswürdigkeiten unserer Stadt näherbringen“, erklärte Kulturamts-Chefin Bettina Kempf bei einem Pressetermin. Gemeinsam mit der Leiterin der Tourist-Information, Samantha Thimm, und Bürgermeister Manfred Preischl kümmerte sie sich um die Konzeption der Schilder, die für Basisinformationen sorgen sollen. Ein „Überfrachten“ mit allzu viel Text wurde bewusst vermieden.

Das Anbringen der Schilder bleibt den Bauhofmitarbeitern überlassen. An die zwei Dutzend der transparenten Tafeln werden in den nächsten Tagen und Wochen mit massiven Edelstahlschrauben an den Mauerwerken befestigt. Dabei handelt es sich ausschließlich um öffentliche Gebäude. Neben den besagten dreien sind das eine Vielzahl von Toren und Türmen, die es auf diese Weise zu bearbeiten gilt. Von A wie Agbruckertor bis Z wie Zeidlerturm.

Moderate Kosten

Seitens der Stadt will man aber auch den anderen Eigentümern baulicher Schätze anbieten, dort ebenso die entsprechende Hinweisschilder anzubringen. Der Preis dafür sei erschwinglich. Für ein Schild liege man „im unteren zweistelligen Bereich“, betonte sie. Laut Hersteller behalten die Tafeln mindestens zehn Jahre ihre jetzige Schönheit, sind witterungsfest und UV-beständig. Angebracht ist auch jeweils ein QR-Code, der Smartphone-Nutzern in Sekundenschnelle aktuelle Infos aus dem Webportal der Stadt auf ihr Gerät zaubert. Das Gredinger Logo ist mit weißer Folie unterlegt, damit die blaugelben Farben nicht der Transparenz geopfert werden.

Von dem neuen Service erhofft man sich nicht nur eine Steigerung der Attraktivität der Stadt für die Gäste, sondern auch einen erhöhte Identifizierung der Einheimischen mit der barock geprägten Heimat. 

ley

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Greding