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Halbherziges Placet für Betonwand

Viele Röttenbacher Gemeinderäte hätten sich eine gefälligere Lösung gewünscht - 02.02.2013

RÖTTENBACH  - Eine Heizung für die Turnhalle und eine noch nicht genehmigte Betonwand fürs Mietshaus beschäftigen die Mitglieder des Röttenbacher Bauausschusses in ihrer jüngsten Sitzung.

Insgesamt hat Niedermauks Ortsbild durch die Dorferneuerung sehr gewonnen. Doch die Betonwand als Schutz für das Meiermiethaus empfindet nicht nur eine Reihe von Gemeinderäten als „störenden Stilbruch“.
Insgesamt hat Niedermauks Ortsbild durch die Dorferneuerung sehr gewonnen. Doch die Betonwand als Schutz für das Meiermiethaus empfindet nicht nur eine Reihe von Gemeinderäten als „störenden Stilbruch“.
Foto: Alois Osiander
Insgesamt hat Niedermauks Ortsbild durch die Dorferneuerung sehr gewonnen. Doch die Betonwand als Schutz für das Meiermiethaus empfindet nicht nur eine Reihe von Gemeinderäten als „störenden Stilbruch“.
Insgesamt hat Niedermauks Ortsbild durch die Dorferneuerung sehr gewonnen. Doch die Betonwand als Schutz für das Meiermiethaus empfindet nicht nur eine Reihe von Gemeinderäten als „störenden Stilbruch“.
Foto: Alois Osiander

Dabei beauftragte der Ausschuss das Büro Koppe, Nürnberg, mit der Planung und Realisierung der Heizungsanlage für die Sporthalle. Dem Gemeinderat sollen verschiedene Kombinationsmodelle zur Auswahl vorgelegt werden wie Holzhackschnitzel plus Erdgaskessel, Holzhackschnitzel plus Pufferspeicher, Holzvergaser plus Erdgas sowie Holzvergaser plus regenerative Energieträger.

Im Folgenden informierte Bürgermeister Thomas Schneider über Sanierungswünsche des Schützenvereins, der seine Schießanlage im Untergeschoss der Sporthalle betreibt. Einstimmig beschloss das Gremium, für diesen Bereich wegen des im Laufe der Jahre gestiegenen Elektrobedarfs eine eigene Stromzuleitung verlegen und zudem einen barrierefreien, mindestens 2,5 Meter breiten Zugang mittels einer Rampe schaffen zu lassen.


Wegen des im Gefolge der Dorferneuerung festgestellten Fließsandes war für das Miethaus Meier an der unteren Niedermauker Ortsdurchfahrt die Standortstabilität nicht mehr genug gesichert.

Deshalb mussten nichtplanmäßige Sicherungsarbeiten durchgeführt werden. Wegen der Dringlichkeit wurde ohne Gemeinderatsbeschluss eine rund zwei Meter hohe Schutzwand aufbetoniert.

Obwohl sich eine Reihe von Gemeinderatsmitgliedern eine gefälligere Lösung gewünscht hätte als die nach ihrer Meinung „das Ortsbild störende Betonwand“, genehmigte nunmehr der Ausschuss „angesichts vollendeter Tatsachen“ im Nachhinein die nicht vorhersehbaren Maßnahmen und deren Finanzierung.

Abschließend wurde noch der Landschaftspflegeverband beauftragt, die in Unterbreitenlohe auf öffentlicher Fläche wuchernden Hecken auf den Stock zurück zu schneiden.

  

ao


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