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Mittwoch, 19.09.2018

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Heideck: Ideen für Scheune und Stadteinfahrt

Ausstellung in der Stadthalle: Architektur-Studenten stellten ihre Ideen, Modelle und Zeichnungen vor - 17.06.2018 14:56 Uhr

Martin Danninger von der Unteren Denkmalschutzbehörde und Stadtrat Rudolf Schmidler (stehende) lassen sich von Laura Vollert ihre Ideen für ein interdisziplinäres Zentrum der Technischen Hochschule Nürnberg in der historischen Scheune erläutern. © Foto: Eva Schultheiß


Im Oktober waren dann etwa 90 Studenten mit ihren Professoren in der Stadt. Im Bürgersaal wurden sie über die Stadt informiert, gingen sie in Gruppen eine leer stehende Scheune am südlichen Stadtgraben und die östliche Stadteinfahrt. Ihre Aufgabe für das Semester war, für die Scheune eine neue Nutzung und für die Flächen zwischen städtischem Kindergarten und Altstadt eine mögliche Bebauung zu entwickeln.

Als Win-win-Situation sah Professorin Ingrid Burgstaller das Projekt. Die Studenten "entwickelten einen Blumenstrauß an Ideen und Möglichkeiten", bauten Modelle und erläutern sie nun den Interessierten. Auf der anderen Seite könne die Stadt von den Ideen profitieren und vielleicht die eine oder andere umsetzen.

Die besten studentischen Lösungen wurden nun zwei Tage in der Stadthalle präsentiert, als Zeichnungen und Modelle, damit sich auch Nichtfachleute die Planungen gut vorstellen konnten. Da "machten einige den Kreisverkehr zugunsten neuer Lösungen ganz platt", merkte Bürgermeister Beyer an. Bei diesen Modellen fiel dann die Orientierung schwer, da auch Straßeneinmündungen verschoben worden waren. Ein anderer ließ den früheren Stadtgraben mit Stadtweiher wieder entstehen, der beim jetzigen Sparkassenparkplatz bis zur Hauptstraße reichen soll.

Beim Bauen im Bestand, also bei einer neuen Nutzung der Scheune, sollte ein interdisziplinäres Zentrum der Technischen Hochschule Nürnberg geplant werden. Studierende verschiedener Fachrichtungen und Universitäten sollen hier in mehrtägigen Veranstaltungen miteinander arbeiten und lernen können. Verschieden große Räume für Einzelarbeit, Gruppenseminare und ein großer Saal hierfür waren in die Scheune funktional einzupassen. Berücksichtigt werden musste, dass die Scheunen mit Teilen der Stadtmauer unter Denkmalschutz stehen. Daher mussten Veränderungen und Eingriffe gut begründet werden.

Ob einige der Vorschläge umgesetzt werden können, wird sich ergeben, fantasievolle Anregungen gaben die jungen Leute in Hülle und Fülle.  

evs

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