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Heideck: Jugendliche haben so manche gute Idee

Treffen am (halb-)runden Tisch: In Arbeitsgruppen sollen Konzepte erarbeitet werden - 12.12.2017 16:05 Uhr

Beratung am (halb-)runden Tisch: Die Heidecker Jugendlichen wünschen sich einen eigenen Treffpunkt und bessere Busverbindungen. © Foto: Klier


Rund 30 Jugendliche hatten gemeinsam ihre Vorstellungen von einer modernen Stadt erarbeitet. Beim Nachtreffen waren fast alle wieder gekommen. Dass diesmal auch Bürgermeister Ralf Beyer und seine beiden Stellvertreter Maria Brunner und Dieter Knedlik mit dabei waren, bewies, wie ernst die Stadt die Anliegen der Jugendlichen nimmt.

Birgit Lang, die kommunale Jugendpflegerin vom Kreisjugendring Roth, fragte in die Runde: "Was hat euch heute besonders hierher getrieben?" Wie schon beim vorherigen Treffen, wurde der Wunsch nach einem Jugendtreffpunkt geäußert, sowie die schlechten Busverbindungen bemängelt. Loredana wünschte sich mehr Busse, Michael forderte verbilligte Schülerkarten auch ab der zehnten Klasse. Bürgermeister Beyer stellte in Aussicht, dass ab September 2018 eine Verbesserung hinsichtlich des Busfahrplans eintreten werde, allerdings habe man hier nicht allzu viele Einflussmöglichkeiten.

Sylvan schlug vor, im Keller des Hauses St. Benedikt einen Jugendtreff, wie schon früher einmal, wieder einzurichten. 2019 soll das Haus umgebaut werden. Dann könne man den Architekten mit einbeziehen, schlug Dieter Knedlik vor. Auch solle im kommenden Jahr das Lokal "Zweigstelle" in der Bahnhofstraße wieder eröffnet werden. Sophia würde sich über ein Tierheim freuen, damit sie Tiere umsorgen könnte. Der Bürgermeister erinnerte an die Kosten einer solchen Einrichtung. Er schlug vor, im Bürgerblatt ein Angebot über "Gassigehen" auszuschreiben, sodass sich Hundebesitzer melden könnten, die ihre Tiere stundenweise abgeben würden. Bemängelt wurde der Zustand des Bolzplatzes im Ortsteil Seiboldsmühle. Ein Kunstrasen wurde gewünscht, der allerdings käme zu teuer. Das Problem sei die Pflege, die keiner übernehmen wolle. Bürgermeister Beyer nahm auch die Jugendlichen in die Pflicht. Sie sollten sich hinsichtlich eines Jugendtreffs und der Ausgestaltung des Bolzplatzes in anderen Orten umschauen und konkrete Vorschläge machen, was auch in Heideck funktionieren könne.

Elena möchte gerne Partys veranstalten, auch für jüngere Kinder. Das gab es bereits einmal, erfuhr sie. Wegen schlechter Besuchszahlen habe man das Vorhaben eingestellt. Auch seien dann Ältere gekommen. Immer spiele auch das Jugendschutzgesetz eine Rolle. "Wer würde eine Party mit organisieren?", fragte Birgit Lang. Nur wenige Finger gingen hoch. Aber man könne ja mit dem "Stammtisch Fanny", dem früheren Veranstalter, noch einmal reden.

Abschließend wurden vier Arbeitsgruppen gegründet: Bus-, Party-, Bolzplatz- und Tiergruppe. Im nächsten Januar werden sie erneut zusammenkommen, um über Ergebnisse und weiteres Vorgehen zu beraten. 

kli

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