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Mit der Gründung der Stiftung sei die Raiffeisenbank nun über ihre Genossenschaft hinaus in der Region verankert und übernehme zusätzlich gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen, sagte bei der Geldübergabe Raiffeisen-Vorstandsvorsitzender Werner Mark, der zusammen mit seinen Vorstandskollegen Erwin Grassl und Lina Rühl auch den Stiftungsvorstand bildet.
Bei der Förderung durch die Raiffeisen-Stiftung habe das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ Vorrang. Mit den Mitteln der Stiftung könne der Anstoß zur Übernahme von Verantwortung und Selbstorganisation gegeben werden. Die Stiftung wolle so auch dazu beitragen, dass die Region noch lebenswerter werde.
Werner Mark dankte allen, die die Gründung der Stiftung ermöglicht hatten. Die Initiative dazu sei vom Vorstand der Bank ausgegangen, Aufsichtsrat und Vertreterversammlung hätten die Pläne durch ihr positives Votum unterstützt. Der Vorstandsvorsitzende erinnerte daran, dass die Stiftung in einer Zeit gegründet worden sei, in der die erste Welle der Finanzmarktkrise und insbesondere der Bankenkrise über die Branche hinweg gefegt sei. Zwischenzeitlich hätten viele Menschen in der Region Vertrauen in die Raiffeisenbank gesetzt.
Zusammen mit seinen Vorstandskollegen Lina Rühl und Erwin Grassl überreichte Werner Mark dann je 2500 Euro an die Lebenshilfe und die Caritas-Sozialstation sowie 5000 Euro an die Diakonie
Lebenshilfe-Geschäftsführer Martin Keller und Elke Rothenbucher, stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe, erläuterten, dass das Geld für die Anschaffung eines sogenannten Hörwahrnehmungstrainers mit Klangboxen verwendet werde.
Diakonie-Geschäftsführer Ulrich von Brockdorff und Claudia Bärnthol, Pflegedienstleiterin der Rother Diakoniestation, wollen je 2500 Euro für ein Wohnprojekt für Menschen mit Suchtkrankheit in Schwabach und für den ambulanten Pflegedienst der Diakoniestation in Roth ausgeben.
Die Caritas-Sozialstation Abenberg-Spalt, die bei der Geldübergabe durch Pfarrer Stefan Brand, Geschäftsführerin Marianne Werzinger und Pflegedienstleiterin Monika Schiebel vertreten war, verwenden den Betrag für eine neue Tagespflegestätte für Demenzkranke.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.