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Auch wenn das THW durch den Wegfall der Wehrpflicht und den dadurch bedingten Wegfall der Verpflichtung im Katastrophenschutz wisse, dass es Personal verlieren würde, hätten sich die Verluste in Grenzen gehalten, berichtete Hentschel. Da alle Dienste nunmehr ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis liefen, gelte es zu hinterfragen, wie es künftig weitergehen solle. In seiner Rede erwähnte Hentschel auch die Jugendarbeit. Die Jugendlichen würden durch eine fundierte Ausbildung an den Einsatzdienst herangeführt. So seien im abgelaufenen Jahr an 227 Diensttagen 431 verschiedene Dienste zu verzeichnen gewesen. Hierbei wurde insgesamt 19222 Stunden ehrenamtlicher Dienst geleistet.
Im Einzelnen verteilen sich diese Dienste in 6560 Stunden allgemeine Dienste. Des Weiteren wurden jeweils rund 3100 Stunden Eigenleistung für die Unterkunft, die Standortausbildung und die Jugendausbildung investiert. Weitere rund 2000 Stunden verteilen sich auf Eigenleistung Technik, Einsatz und technische Hilfeleistung. Rund 600 Stunden wurden bei Lehrgängen, Übungen und Wettkämpfen erbracht.
Landrat Max Netter dankte für die geleisteten Dienste und hoffte für die Führung, dass es ihnen gelinge, den „Dampfer“ THW immer auf dem richtigen Kurs zu halten. Bürgermeister Markus Mahl betonte, dass er sich freue, dass die Hilfsorganisationen der Stadt hervorragend kooperieren. Mahl berichtete, dass der Bauantrag für die Erweiterung der Unterkunft positiv beschieden worden sei und jetzt nur noch das Landratsamt das OK geben müsse.
Armin Meinelt sagte, dass die, die jetzt noch beim THW seien, vor allem deshalb dabei seien, um anderen zu helfen. Die Hilfe, die sie alle im abgelaufenen Jahr erbracht hätten, habe einen Gegenwert von knapp 600000 Euro, betonte Meinelt. Mit der Abschaffung der Wehrpflicht seien aber auch zahlreiche Komponenten, die über Jahre gewachsen seien, mit einem Federstrich zunichte gemacht worden. Der Bundesfreiwilligendienst sei eine „Luftnummer“, da von den lediglich rund 3500 Männern und Frauen schon nach kurzer Zeit fast ein Drittel ihren Dienst wieder quittiert hätten.
Für zehnjährigen Dienst im THW konnte Meinelt Benedikt Regensburger auszeichnen. Seit 20 Jahren sind Christian Schneck und Christoph Kadozka beim Hilpoltsteiner THW tätig. Doch auch annähernd das gesamte Küchenteam, das zunächst durch ihre familiäre Bindung zum THW gekommen sei, sei inzwischen seit 20 Jahren in unterschiedlichen Funktionen mit viel „Fach-Know-how“ im Ortsverband tätig. Es sind dies: Erika Bauer, Marga Hentschel, Ingrid Saalfelder, Claudia Schneck und Regina Schneck. Für 25-Jährigen Dienst ehrte Armin Meinelt Thomas Vanhausen, während er Hermann Bauer und Josef Walter das Ehrenzeichen für 30-jährigen Dienst anstecken konnte.
Der offizielle Teil des Abend endete mit einer Weihnachtsgeschichte und der traditionellen Sammlung für die Aktion „Jeder Bürger ein Euro“.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.