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Die Overtüre aus „Tanz der Vampire“ eröffnete eine Veranstaltung, die für die knapp 500 Zuschauer in der Stadthalle etwas ganz Besonderes werden sollte. Es folgten Stücke aus „Titanic“ und dem unbekannteren Musical „Tales from the Bad Years“. Dorothea Müller, Ben Knop und Annemarie Reuter entführten dann zu den drei Musketieren „Milady ist zurück“, „Constance“ und „Wo ist der Sommer?“. Bei „Voulez-vous“ aus „Mama mia“ sorgten die beiden Tänzerinnen mit ihrem männlichen Pendant für schwungvolle Performance.
Zum Ende des ersten Teils wurde dann eines der bekanntesten und beliebtesten Musicals Deutschlands aufgegriffen, „Tanz der Vampire“. Im Duett sangen Annemarie Reuter und Ben Knop „Draußen ist Freiheit“, bei „Rote Stiefel“ übernahm Michael Ewig den männlichen Gesangspart. Die Sängerinnen und Sänger wurden an der renommierten Hamburger Stage School ausgebildet und schnupperten zumeist schon während der Ausbildung Bühnenluft. So gab Dorothea Müller während ihres Vollstipendiums die Königin in „Once upon a Mattress“. Sie tourte bereits mit der Elblandphilharmonie als Solistin und stand 2011/2012 für Aida-Entertainment mit ihrem eigenen Solo-Programm sowie als Lead Solistin diverser Shows auf Schiffen der Aida- Flotte. Derzeit probt sie im Staatstheater Nürnberg für „The Rocky Horror Show“.
Schwungvoll begann auch der zweite Akt mit „Dem Schuh des Manitu“, bei dem sich Tänzer, wie Sänger und auch der musikalische Leiter in Indianerkluft warfen. Bei „Aida“ ging es unter „Die Sonne Nubiens“.
Die beiden bekannten Stücke aus den Musicals „Mozart“ und „Tarzan“ arrangierte der erst 20-jährige Maximilian Klakow selbst, ebenso wie das sehr unterhaltsame Stück „The Plane is going down“, bei dem Michael Ewig einen Passagier mit Flugangst mimt, der schon vor dem Start den Absturz befürchtet.
Den Abschluss des zweiten Aktes bildete das Titelstück „Wünsche werden wahr“, bei dem Orchester und Sänger nochmals ihr ganzes musikalisches Können zeigten. Für die Solisten, Tänzer und Musiker gab es dann von Bürgermeister Markus Mahl Blumen und vom Publikum Standing Ovations für eine Gala die, wie Mahl betonte, die „erste“ Hilpoltsteins war und wenn es nach dem Publikum geht, nicht die letzte.

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