Montag, 17.12.2018

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Im Landkreis Roth mit Sicherheit auf Brücken gut und gefahrlos unterwegs

Bericht über den aktuellen Bauzustand der kreiseigenen Bauwerke im Kreis-Tiefbauausschuss — Nur kleine Mängel - 06.12.2018 15:00 Uhr

Alles sechs Jahre nehmen externe Fachleute die landkreiseigenen Brücken unter die Lupe. Aktuell fanden sie keine gravierenden Mängel. © Foto: Landratsamt Roth


Auch eine "Vier", die bedeutet, dass zumindest in absehbarer Zeit Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden sollten, wurde nur viermal vergeben; und dies allesamt an kleinen Brücken, nämlich über die Schwabach bei Rohr, den Lohbach bei Großschwarzenlohe, die Aurach bei Rudelsdorf und den Mimbach bei Pyras.

Die Details stellte Ulrich Ochsenkühn von der Kreis-Tiefbauverwaltung dem Ausschuss vor. So ist es Standard, dass alle sechs Jahre die Brücken eingehend von externen Fachleuten in punkto Statik und Bausubstanz unter die Lupe genommen werden. Die Kreis-Tiefbauverwaltung inspiziert darüber hinaus die kreiseigenen Brücken ein- bis zweimal im Jahr.

Keinen aktuellen Handlungsbedarf konstatierten Landrat und Tiefbauverwaltung. Bei der jüngsten Untersuchung wurde sogar zweimal die "Eins" vergeben; nämlich für die Schwarzachbrücke samt Schlammfang bei der Erichmühle (Gemeinde Wendelstein) und für die Geh- und Radwegbrücke über den Steinbach bei Hauslach.

Weiterhin wurden acht Mal die Note zwei, und 16 Mal die Note drei, was wiederum bedeutet, dass zumindest mittelfristig etwas am Bauwerk getan werden muss, vergeben. "Unterm Strich bedeutet das im Schnitt eine Drei plus. Damit sind wir mit unseren Brücken gut aufgestellt", fasste Ochsenkühn das Ergebnis zusammen, das vom Ausschuss nicht weiter kommentiert wurde.

Finanzen stehen

Das galt auch für den Haushaltsentwurf für den Bereich Tiefbau, der ohne weitere Diskussion Richtung Kreistag durchgewunken wurde.

Dieser unterteilt sich in die Aufwendungen für Tiefbauverwaltung, die Betreuung der Kreisstraßen durch die Bauhöfe Abenberg und Hilpoltstein sowie Werkstätten.

Die Kreiskämmerei rechnet für nächstes  Jahr bei 790 000 Euro an Einnahmen mit rund 3,2 Millionen Euro an Ausgaben.

Rund 400 000 Euro sind für den Straßenunterhalt vorgesehen — damit also in etwa so viel wie in diesem Jahr. Dabei geht der Landkreis nach einer internen Prioritätenliste vor, wann wo was erneuert werden muss. Sein Prinzip: "Rechtzeitige Deckenerneuerung erspart wesentlich aufwändigere Straßenerneuerungen". Oder wie sagte es Landrat Eckstein: "Wir bleiben dran."

Der Winterdienst schlägt sich im Haushaltsplan unverändert mit 180 000 Euro nieder. Für den Unterhalt des Radwanderwegenetzes hat die Kämmerei 50 000 Euro eingeplant.

  

CLAUDIA WEINIG

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