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Gleich in den ersten Minuten gingen die Roth-Schwabacher in Führung. Aus einer gutstehenden Abwehr heraus wurden schnelle Tempogegenstöße gespielt. Der Vorsprung wuchs phasenweise bis auf fünf Tore an. Doch dann schlichen sich immer wieder Leichtsinnsfehler ein, welche von den Gästen gnadenlos und konsequent ausgenutzt wurden. Beim 11:11 war der Schwabacher Vorsprung aufgebraucht. Danach lagen die Gastgeber stets vorn, konnten die Führung aber nicht ausbauen. Zur Halbzeit stand es 14:13 für die SG.
Nach dem Wechsel hatte sich die Roth-Schwabacher Truppe vorgenommen, in der Abwehr noch aggressiver und mannbezogener zu spielen. Das schnelle Spiel nach vorn musste weiter forciert werden und die Chancenverwertung mindestens gleich bleiben. Der bessere Start in die zweite Halbzeit gelang den Schwabachern. Sie konnten die Führung auf vier Tore ausbauen, aber wie in der ersten Halbzeit kam der Gast immer wieder ran.
Das Spiel nahm jetzt auch an Härte zu. In dieser Phase griffen die beiden sonst ganz ordentlich pfeifenden Schiedsrichterinnen nicht durch. Die eine oder andere Zwei-Minuten-Strafe hätte sicherlich die Gemüter beruhigen können. Die Spannung stieg. Jede SG-Führung glichen die Nürnberger postwendend wieder aus.
Beim 29:28 gelang den Gästen die erste Führung. Jetzt sah es nach einer Niederlage für Schwabach aus. Die Moral der SGler stimmte aber, sie schafften den Ausgleich und sorgten am Ende für ein 30:30. Wie im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften unentschieden.
Schließlich war es ein gewonnener Punkt. Die Mannschaft ist wieder
auf dem richtigen Weg, zumal die Chancen besser genutzt wurden als in den Wochen zuvor. Ein Wermutstropfen bleibt: Patrick Scherbel und Christian Lutsch verletzten sich.
SG Schwabach/Roth: Klöpfer, Willi (Tor), Mari (5), Lutsch (6), Gögelein (3), Fricke (4), Scherbel, Müller (1), Zschunke (11/5), Götz, Escher.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.