Freitag, 22.02.2019

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Kleine Hilpoltsteiner brauchen mehr Platz

Kindertagesstätten sind voll — Neubau auf der Dorotheenhöhe? - 09.02.2019 06:00 Uhr

Auch der St. Jakobs-Kindergarten ist an seine Grenzen gelangt. Bauliche Erweiterungen sind hier, wie in den anderen Hilpoltsteiner Kindertagesstätten nicht mehr möglich. I © Foto: HiZ-Archiv/Tobias Tschapka


Dort gehören der Kommune zwei Grundstücke für Sonderbedarf. Das Thema Kinderbetreuung liege ihm "wirklich sehr am Herzen, kostet aber massig Geld", erklärte Bürgermeister Markus Mahl. Und deswegen sei der Rathaus-Chef froh, dass kein einziger Kindergarten in der Trägerschaft der die Stadt sei.

Demnächst müsse der Arche Noah-Kindergarten im Wohngebiet "Über dem Rothsee" erweitert werden, der vor fast 23 Jahren eingeweiht worden sei, und der sich seitdem baulich unverändert präsentiert — und das, obwohl es schon Krippenkinder in der Einrichtung geben würde, wie Anja Meixner vom städtischen Hauptamt auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte. Diese Kinder würden im Regelbetrieb mitlaufen. Mit einer Erweiterung würde man nicht das Platzangebot erhöhen, sondern nur geeignete Bedingungen für Krippenkinder schaffen.

Es mache es auch keinen Sinn, wenn man auf der "Dorotheenhöhe" größer bauen und hier auch gleich den LBV-Kindergarten ansiedeln würde, wie FW-Sprecher Michael Greiner anregte. Die Zielgruppe für eine neue Kindertageseinrichtung befinde sich eindeutig auf der "Dorotheenhöhe". So ist es nur logisch, dass Anja Meixner betont: "Wenn es weitere Kita-Plätze geben wird, werden diese auf der "Dorotheenhöhe" entstehen. Bei allen anderen Kitas sei die räumliche Situation bis zum Letzten ausgereizt. Doch nicht nur die räumliche Situation bereitet Trägern und Stadt Kopfzerbrechen.

Kompetentes Personal zu finden, werde angesichts der Buchungsbedingungen immer schwieriger, sagte Anja Meixner. Der Einstellungsschlüssel sei extrem komplex und eigentlich nicht dazu geeignet, dem Ist-Zustand gerecht zu werden.

Nachdem Eltern ihre "Buchung im Monatsrhythmus ändern können", sind konkrete Planungen personaltechnisch kaum möglich, meinte sie. Welche Angestellte oder welcher Angestellter mache denn so ein Spiel mit, ohne zu wissen, was Monat für Monat finanziell übrig bleibt. "Das ist eine absolute Zumutung!" 

Harry Rödel E-Mail

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