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Donnerstag, 15.11.2018

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Kopf hoch: Wie mit radikalen Parolen umgehen?

Workshops sollen Ehrenamtlichen helfen mit Anfeindungen zurecht zu kommen - 26.08.2018 06:00 Uhr

Wer sich ehrenamtlich engagiert, beispielsweise für Migranten, sieht sich immer wieder unerwarteter Kritik ausgesetzt. © Foto: NN/dpa


Viele kennen das: Nach verbalen Angriffen weiß man oft genau, wie man reagieren hätte können – im Nachhinein. Im Moment selbst verschlägt es einem aber die Sprache, man fühlt sich überrumpelt und ist unzufrieden mit der eigenen Reaktion.

In Workshops kann man nun lernen, sich gegen Ausgrenzung, Vorurteile und Rassismus zu wehren. Und: Sie zeigen, wie man durch Schlagfertigkeit couragiert und sicher handeln kann.

Die Workshops finden im Rahmen des Projektes "Engagement stärken. Haltung zeigen" statt und werden vom Bundesinnenministerium und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Daher ist die Teilnahme an den Workshops für Ehrenamtliche kostenfrei.

Beginn 1. September

Der erste Workshop mit dem Titel "Zusammenhänge erkennen! Vielfalt, Vorurteile und Rassismus" findet am Samstag, 1. September, von 10 bis 13 Uhr im Landratsamt Roth, Weinbergweg 1, statt.

Die Ablehnung gegenüber Zugewanderten, Fremden und "Anderen" nimmt in der Gesellschaft wieder mehr Raum ein. Alte und neue Formen von Rassismus richten sich gegen Minderheiten mit unterschiedlicher ethnischer, sozialer, kultureller Herkunft, sexueller, religiöser Orientierung und andere Gruppen.

Der Workshop bietet die Möglichkeit, eigene Erfahrungen mit Ausgrenzung, Vorurteilen und Rassismus zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten daraus abzuleiten.

Der zweite Workshop "Haltung finden! Ungleich aber gleichwertig" geht am Samstag, 29. September, von 14 bis 17 Uhr im Haus des Gastes in Hilpoltstein über die Bühne.

Der dritte Workshop "Haltung zeigen! Selbst-Bewusst und couragiert" beschließt die Reihe. Er findet am Samstag, 17. November, von 10 bis 13 Uhr im Bürgerhaus Krone, Bahnhofstraße 1 in Georgensgmünd statt.

Anmeldung: Kontaktstelle "für einander" unter (0 91 71) 81-13 60 oder dorothea.pille@landratsamt-roth.de oder aline.liebenberg@l 

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