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Die Lehrer hießen die Besucher mit einer lebendigen Begrüßungsskulptur willkommen. Rektorin Martina Scherbaum begrüßte ebenfalls die Gäste auf dem Schulhof, danach sang der Chor zwei Lieder über das „Vierfarbenland“, das Motto der „Kultürchen“ der Grundschule in ein paar Wochen. Eine Tanzgruppe führte einen Tanz auf, bei dem das Publikum mitmachen sollte. Die Besucher beschränkten sich bei tropischen Temperaturen aber aufs Zuschauen.
Dann folgte der Höhepunkt des Schulfests: die Luftballon-Aktion des Elternbeirats. Als es soweit war, rannten alle Schüler in ihre Klassenzimmer, um den Luftballon mit ihrer vorher schon beschrifteten Karte zu holen. Ein buntes Meer von heliumgefüllten Luftballons schwebte kurz darauf im Schulhof knapp über den Köpfen der Kinder. Als die Elternbeiratsvorsitzende Steffi Elchert den Startschuss gab, ließen die Kinderhände die Schnüre los und die Luftballons schwebten in den Himmel über dem Pausenhof.
Als sich das kollektive Gewusel aufgelöst hatte, begannen die Workshops im Schulhaus. Doch auch auf dem Schulhof war einiges geboten, noch völlig rein und weiß präsentierte sich die Schneeballwand — nur das Motto „Picasso, Dürer und ich“ prangte über die ganze Breite. Nach gut einer Stunde lachten viele Sonnen von dieser Wand. Auch der Stand der Freunde der Grundschule Allersberg war von den jungen Besuchern stark umlagert. Hier durften sie am Glücksrad drehen. Nebenan trug der Künstler Fritz Desroches den Mädels und Jungs Airbrush-Tattoos auf. Die Schablonen hatten die Meisten schon rausgesucht und warteten geduldig, bis sie endlich dran sind, um verschönert zu werden.
Die meisten Eltern hatten sich derweil schon ein Plätzchen an den Biertischen gesucht und sich ein Mittagessen an einem der Stände geholt. Im kühlen Gebäude wartete schon das Kuchenbüfett als Nachspeise.
Manche Eltern unterstützten ihre Kinder aber auch bei den Workshops, die in den Klassenräumen stattfanden. Viele Workshops sind an die Werke bekannter Künstler angelehnt, so gibt es zum Beispiel „Malen wie James Rizzi“, „Experimentieren mit Formen und Farben nach Kandinsky“ oder „Ein Feuerwerk aus Farben im Stil von Whistler“.
Dabei können die Schüler nicht nur mit Farben arbeiten, sondern auch mit Styropor („Wir drucken Tiermotive“), oder Metall („Drahtbiegen nach Calder“ und „Silberbiegefiguren nach Giacometti“). In der „Dürer-Werkstatt“ konnte man sein eigenes Logo drucken, dazu wurde das Motiv in einen Milchkarton geritzt, Farbe aufgetragen, ein Blatt aufgelegt, mit einer Gummiwalze drüber gerollt und voilà: fertig war der Druck.
Wer nach den ganzen Workshops erst mal genug von Kunst hatte, konnte in seiner kreativen Pause auch zum Schachclub Allersberg gehen, die auf dem Schulhof mehrere Bretter aufgestellt hatten, und eine Partie spielen.

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