Montag, 19.11.2018

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Männerballet und mehr beim Ordenskommers Allersberg

Neujahrsempfang in der "guten Stube der fränkischen Fastnacht" - 08.01.2017 16:16 Uhr

Alle Aktiven des Allersberger Faschingskomitees mit Hexen und Minihexen. © Josef Sturm


Traditionsgemäß am Dreikönigstag traf sich das Narrenvolk aus dem ganzen Frankenland beim Ordenskommers des Allersberger Faschingskomitees, dem so genannten Neujahrsempfang der Fastnachter, in der "guten Stube der fränkischen Fastnacht" um den Faschingsauftakt mit Schwung und guter Laune zu feiern.

Zunächst stand am Vormittag ein Gedenkgottesdienst für alle verstorbenen Freunde und Gönner des Faschingskomitees mit dem neuen und faschingsbegeisterten Allersberger Pfarrer Peter Wenzel im Mittelpunkt. Zum zweiten Mal hatte das Komitee anschließend alle Till und Ehrenmützenträger zu einem Empfang eingeladen, bei dem der Gedankenaustausch und die Pflege der Freundschaft im Fokus stand, ehe pünktlich um 16.11 Uhr im übervollen Kolpingsaal der Startschuss zur fröhlichen Gaudi gegeben wurde.

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Ordenskommers Allersberg: Von Hexen und Vampiren

Im wahrsten Sinne des Wortes mit Pauken und Trompeten wurde die närrische Faschingssession 2017 beim Ordenskommers des Allersberger Faschingskomitees eingeläutet. Mit einem bunten Programm feierten die Faschingsfreunde aus ganz Franken den Auftakt in die heiße Phase in der "Guten Stube der fränkischen Fastnacht".


Eine große und stark verjüngte Mannschaft konnte zum Auftakt des Ordenskommers auf der Bühne voll Stolz den Präsidenten Alexander Böck und den Vorsitzenden Bastian Schöll präsentieren. In ausgezeichneter Feierlaune zeigten sich nicht nur die Führungskräfte sondern das gesamte Komitee mit Flecklas- und Minihexen und der Funke sprang auch gleich auf das Publikum über.

Nonstop über viereinhalb Stunden prasselte eine bunte Show gespickt mit Akrobatik, perfekten Tanzdarbietungen und gelungenen Büttenreden auf die Gäste hernieder, begleitet von tosendem Applaus und lautstarken Allersberg allaa und Franken Helau Rufen. Akteure aus ganz Franken präsentierten ihr Können und zeigten ihre Shows. "Wir sind in Franken daheim, aber in Allersberg zuhause" hielt dazu passend Bürgermeister Bernhard Böckeler in seinen Begrüßungsworten fest.

Auch der Landrat war begeistert

Die vielen Gäste und nicht zuletzt die vielen Repräsentanten des Fastnachtsverbandes zollen so den Allersbergern große Wertschätzung, das tut gut, betonte er und dankte dem Faschingskomitee mit der Hexenzunft für ihre hervorragende Arbeit die sie das ganze Jahr über leisten im Namen der Marktgemeinde.

Landrat Herbert Eckstein gefiel besonders, dass vom jungen Komitee auch die Älteren nicht vergessen werden. "Freuen wir uns an einem solchen Tag Miteinander, uns geht’s doch besser wie den meisten auf der Welt", rief er allen zu.

Verleihung des Allersberger Bechers

Die jüngsten Allersberger Fastnachter, die Minihexen, eröffneten die Bühnenshow mit ihrem Tanz und die Begeisterung war ihnen dabei anzusehen. Eine Augenweide war der folgende Marschtanz der Juniorengarde des RCV und für königlichen Glanz auf den "Brettern die die Welt bedeuten" sorgten die zahlreichen Prinzenpaare aus der Metropolregion, die Alexander Böck, der mit launigen Worten durchs Programm führte willkommen heißen konnte. Nicht nur sie, sondern alle Akteure wurden von ihm, Vorsitzenden Bastian Schöll und Pagin Romina Lehner mit dem Sessionsorden dekoriert, der heuer dem Jubiläum "30 Jahre Verleihung des Allersberger Bechers" gewidmet ist.

Mit akrobatischen Hebefiguren begeisterte das Juniorentanzpaar der Eibanesen, über und unters Meer entführte der Schautanz der Schwabanesen und einen Piratentanz entbot die Schautanzgruppe des Faschingsverein Meckenhausen. Mit einem Sekretärinnen-Casting wartete der KC Herzogenaurach auf, die Schwanenritter zeigten eine Lichtshow und mit Grazie und Anmut wirbelten das Tanzmariechen der Buchnesia, Annika Steffel, und die Tänzer der KG Spalt bei ihrem Medley über die Bühne, während die 20 Mädels zählende Luftflottengarde eigens für die "kleine" Bühne in Allersberg ihren Marschtanz auseinander geschnitten haben, da sonst der Platz nicht ausgereicht hätte.

Toller Tanz der Allersberger Flecklashexen

Ordensverleihungen standen, wie der Name Ordenskommers bereits aussagt, besonders im Mittelpunkt. Mit dem begehrten Metall, dem Sessionsorden 2017 des Faschingskomitees, wurden nicht nur die Becher- und Tillträger sondern auch die Förderer und Gönner, die Gesellschaften und die Vertreter der Politik und Geistlichkeit geehrt. Neu in den erlauchten Kreis der Till- und Ehrenmützenträger wurden Udo Wehrmann und Wolfgang Hofbeck aufgenommen. Zu Ehren aller Ausgezeichneten tanzten anschließend die Original Allersberger Flecklashexen. Sie wurden für ihren phänomenalen Tanz mit Sonderapplaus bedacht.

Dass sein größter Traum, einmal der größte Büttenstar zu sein, wahr wird, das stellte der kleine Tobias Holubeck von den Steiner Schlossgeistern mit seiner gelungenen Bütt eindrucksvoll unter Beweis. Unterhaltsames zu berichten wusste auch Nina Chocholaty aus Markt Bibart als "Drama-Queen" von ihren Bewerbungen um den Titel als Bier-, Spargel oder "Heulsuse auf dem Meerrettichthron" und nach einigen Technikschwierigkeiten konnte schließlich das Tanzpaar der FG Illesheim auch ihren Tanz "Gefühle" zeigen, ehe es etwas gruselig wurde bei der getanzten "Nightmare" des Männerballetts von Feucht Fröhlich.

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Das Finale mit glitzerndem Konfettiregen läuteten schließlich die Spotlights der Gredonia mit ihrem "Tanz der Vampire" ein, ehe der bestens gelungene Auftakt mit Flecklashexen, Komitee und weiteren Aktiven auf der Bühne in ausgelassener Feierlaune beendet wurde. 

jsm

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