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In einer Feierstunden erhalten sie eine Urkunde und zwei vom Bezirk herausgegebene Bücher, in dem die heuer prämierten Objekte in Wort und Bild vorgestellt sind. Aus dem Landkreis Roth wurden heuer sechs Objekte ausgewählt.
Allersberg: Der Besitzer des Heckelhauses in Allersberg ließ die Madonna im Strahlenkranz und Holzteile der zugehörigen Turmlaterne richten. Das Heckelhaus steht am Marktplatz an prominenter Stelle neben dem einstigen Pfleghaus (heute Rathaus). Der fürstbischöfliche Baumeister Gabrieli gab dem Gebäude ein barockes Gepräge mit Turmlaterne, in der eine Madonnenstatue ihren Platz hat.
Die Laterne und die Madonna als Wahrzeichen der Allersberger Drahtzieher wurden instandgesetzt und durch eine Beleuchtung ins rechte Licht gerückt. Ein Nachfahre der Drahtzieherfamilie Heckel und der Kultur- und Verschönerungsverein Allersberg beteiligten sich an der Maßnahme.
Aberzhausen: Grundlegend instandgesetzt wurde das ehemalige Pfarrhaus in Aberzhausen. Dieses wurde um 1900 im Stil der Neobarock errichtet und steht an herausragender Stelle am Hang neben der Kirche St. Martin. Am Haus haben sich viele historische Details erhalten.
Nach der Restaurierung ist das Ensemble aus Kirche und Pfarrhaus zum Schmuckstück des Dorfs geworden.
Wendelstein: Ein barockes Bürgerhaus in der Schulhofstraße 3 setzen die Besitzer aufgrund der Maßgaben des Landesamts für Denkmalpflege instand. Die Struktur des historischen Gebäudes aus der Barockzeit, das bis zum 19. Jahrhundert ein Wirtshaus war, wurde verbessert, die Fachwerkwände nach Befund gestaltet.
Roth: Die katholische Kirchenstiftung ließ die Pfarrkirche Maria Aufnahme in den Himmel gründlich instandsetzen. Erbaut wurde sie 1898 und 1966 gründlich umgebaut. Dabei orientierte man den Innenraum der Kirche um, man betrat sie dann durch den Chorbereich, die Orgelempore wurde vor dem Chorbogen eingebaut. Aufgrund von Sturmschäden. Dies konnte nun rückgebaut werden, da die neue Orgel einen neuen Platz bekommt. Im alten Chor wurde eine Werktagskapelle eingerichtet. Die historische Ausstattung, u. a. der mittelalterliche Marienaltar, des Gotteshauses wurde gereinigt, konserviert und neu platziert. Aber nicht nur der Innenraum wurde neu gestaltet, auch das schadhafte Dachwerk wurde instandgesetzt.
Roth, Evangelische Stadtkirche: Gründlich instandgesetzt wurde auch die evangelische Stadtkirche. Durch fallende Putzstücke war man auf Risse im Mauerwerk aufmerksam geworden, die eine umfangreiche Baumaßnahme bedingten. Der 500 Jahre alte Dachstuhl war verformt und musste repariert und gesichert werden. Auch die Fundamente mussten ertüchtigt werden, da Verformungen aufgetreten waren. Die Kirche innen wurde gestrichen, Altar, Kanzel und Orgel gereinigt.
Roth, Diebsturm: Seit vielen Jahren wurde der Diebsturm der Rother Stadtbefestigung nicht mehr genutzt. Das aus dem 14. Jahrhundert stammende Bauwerk befindet sich oberhalb des Parkdecks am Schloss Ratibor. Der Name lässt sich vermutlich von der früheren Nutzung als Gefängnis herleiten.
Der Turm bekam in Absprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege bei der Instandsetzung für die neue Nutzung als Raum für die Jugend des Deutschen Alpenvereins ein neues Dach und eine neue Treppe, Holzböden sowie Notausgänge. EVA SCHULTHEIß

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.