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Platz für Feld-Rose und Johannisbeere

Heidecker Mittelschüler bepflanzten gemeinsam mit LBV und BN den Hang am Parkplatz vor ihrer Schule - 26.04.2012 17:25 Uhr

Mit Eifer machten sich die Heidecker Mittelschüler an die Arbeit und bepflanzten den Hang am Parkplatz vor ihrer Schule.

Mit Eifer machten sich die Heidecker Mittelschüler an die Arbeit und bepflanzten den Hang am Parkplatz vor ihrer Schule. © Klier


„Seid vorsichtig, wenn ihr mit der Wiedehopf-Haue arbeitet!“, warnte Dr. Karl-Heinz Neuner die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen der Mittelschule Heideck. Nach der Neugestaltung des Parkplatzes vor der Schule war nämlich ein unansehnlicher und öder Hang entstanden, der zudem der Erosion bei starken Regenfällen ausgesetzt war.

Pflanzplan erstellt

In einer Pflanzaktion der gemeinsamen Ortsgruppe Heideck von Bund Naturschutz und Landesbund für Vogelschutz wurde nun Abhilfe geschaffen. Natürlich legte auch Gerlinde Grün-Harrer, die erste Vorsitzende, kräftig mit Hand an. Die Spende des örtlichen Unternehmens Hospitaltechnik Heideck und Gelder aus der Haus- und Straßensammlung hatten den Ankauf von rund 40 Pflanzen ermöglicht, sodass Felicia Laue von der Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege am Landratsamt Roth einen detaillierten Pflanzplan erstellen konnte.

Aber das Projekt konnte erst durch die tatkräftige Mithilfe der Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Heideck verwirklicht werden. Mit Eifer machten sie sich daran, die markierten Pflanzlöcher in dem steinigen Boden auszuheben, eine „Knochenarbeit“. „Mindestens zehn Zentimeter tiefer, als der Pflanzballen hoch ist!“, lautete die Anweisung. Außerdem mussten Humus eingefüllt und ein Gießrand erstellt werden. So fanden etwa Rosa arvensis (Feld-Rose), Euonymus  und Ribes nigrum (Schwarze Johannisbeere) einen neuen Standort. Kräftezehrend war auch das Einsetzen einer großen Hainbuche.

Zum Dank gab es Brezen

Das machte Hunger und Durst, wofür die Stadt Heideck Brezen und Getränke als Gegenmittel bereitgestellt hatte. Konrektorin Martina Wirsing bedankte sich bei allen Beteiligten, die durch ihre Arbeit dafür sorgten, dass der Hang bald in bunter Blütenpracht erblühen und Vögeln und anderen Nutztieren Unterschlupf bieten wird. 

kli

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