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Zu einem „Selbstläufer“ hat sich die Bürgerinitiative laut Peter Grimm entwickelt. Von der Internetseite „bistarother.de“ konnten Unterschriften-Listen heruntergeladen werden. Eckstein und Grimm sind sich einig, dass es bei dieser Aktion nicht nur um das politische, sondern ebenso um das gesellschaftliche Interesse ginge. Die Listen wurden zum Großteil von Menschen aus der Region gefüllt. Aber auch Nürnberger, Oberpfälzer und Münchener haben unterschrieben.
2150 Unterschriften konnten Landrat Herbert Eckstein am Ende übergeben werden. Gut 1500 davon sind Susanne Christ zu verdanken, die hauptsächlich im Landkreis Roth auf „Unterschriften-Jagd“ ging. Auch der ehemalige Stabsfeldwebel Karlheinz Müller freute sich über die gesammelten Unterschriften.
Denn nicht nur die Soldaten, sondern „auch der Einzelhandel und die Schulen der Umgebung sind bei einer Schließung der Kaserne betroffen“, erklärt er. „Der Kreistag, die CSU sowie die Städte Heideck und Roth haben sich ein gemeinsames Ziel gesetzt und alle an einem Strang gezogen“, erklärte Herbert Eckstein. „Dabei sollte es keine konkrete politische Richtung geben“, ergänzte Grimm.
Doch die Entscheidung liegt letztendlich bei Bund und Ländern. „Zurzeit machen uns die Entscheidungsträger wieder Hoffnung“, äußert Landrat Eckstein. Erst Ende Oktober wird es die Antwort auf die Standortfrage geben.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.