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Röttenbach: Ein Jugendtreff mit Billardtisch und WLAN

Jugendliche entwickeln in der Jugendzukunftswerkstatt Ideen - 28.11.2017 16:15 Uhr

Tim Lauch stellte im Gemeinderat den „Wunschzettel“ der Röttenbacher Jugendlichen vor. © Foto: Johann Schlenk


In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats fasste Theresa Rank, die Leiterin des Röttenbacher Familienzentrums, die Diskussionsergebnisse der Jugendlichen aus der Jugendzukunftswerkstatt zusammen, bevor Tim Lauch das Projekt "Jugendhaus Röttenbach" im Detail vorstellte. Anhand einer Schautafel erklärte er den Wunsch der Jugendlichen. Man benötige dringend eine Möglichkeit, um sich in Röttenbach treffen zu können.

Ein "Jugendhaus" müsse aber kein Neubau sein. Man könne sich zum Beispiel ein leerstehendes Gebäude vorstellen, wie das ehemalige Feuerwehrhaus in Mühlstetten. Generell wünschen sich die Jugendlichen, dass ihr "Treff" zwei Mal in der Woche geöffnet sei, und zwar nachmittags für die Jüngeren und abends für die schon etwas Älteren. Einer der Räume sollte für Feiern geeignet sein, und an Freizeitmöglichkeiten wünscht man sich einen Billardtisch, eine Tischtennisplatte, einen Kicker und eine Musikanlage. Darüber hinaus sollte ein freier WLAN-Zugang vorhanden sein. Zum Betreiben des Jugendtreffs wären noch eine Küche und ein Fernsehbereich mit Sofas wünschenswert.

Gleichzeitig bekundeten die Jugendlichen ihre Bereitschaft, beim Einrichten des Jugendhauses allesamt mitzuhelfen.

Allerdings wurden die jungen Röttenbacher, die ihr Anliegen mit Zuversicht und Bereitschaft vorgetragen hatten, in der anschließenden Diskussion im Gemeinderat mit der politischen Realität und damit mit einigen Bedenken konfrontiert.

Charly Freudenberger (Freie Wähler) aber erinnerte daran, dass eine Nachfrage nach einem Jugendtreff erstmals vor sechs Jahren artikuliert worden sei, jedoch seien alle Initiativen "im Sande verlaufen". Er schlug vor, dass der Ausschuss für Jugend- und Seniorenfragen im Dezember, spätestens jedoch im Januar des neuen Jahres einen konkreten Vorschlag ausarbeiten sollte, der dann für die Haushaltsberatungen im März entscheidungsfördernd sein könne.

Er halte den Vorschlag, das ehemalige Feuerwehrhaus in Mühlstetten zum Jugendtreff umzubauen, für kurzfristig umsetzbar. Die Jugendlichen hätten von ihrer Seite aus mit ihrem Auftritt vor dem Gemeinderat ein klares Signal gesetzt. Nun könnten die Gemeindevertreter sie nicht wieder hinhalten. Dafür bekam er aus allen Fraktionen Beifall. 

JOHANN SCHRENK

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