Donnerstag, 15.11.2018

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Schatzsuche, Streichelzoo und Riesen-Legosteine

Beim Pyraser "Kinderlachen" in der Bierbrauerei tummelten sich unzählige Familien auf dem Gelände und hatten sichtlich Spaß - 27.08.2018 15:52 Uhr

So eine Hüpfburg ist halt was Feines. Und die Jungs im Hintergrund wissen mit akrobatischen Saltos zu überzeugen. Die beiden Mädchen im Vordergrund scheinen von der Sache noch nicht so ganz überzeugt zu sein.


Unzählige Familien tummelten sich auf dem weitläufigen Gutsgelände, auf dem es wieder zahlreiche Attraktionen für die Mädchen und Buben gab. Und die kamen gut an, denn die vielen Geschicklichkeits-, Gedulds- und Wissensspiele waren mit einer spannenden Schatzsuche verknüpft.

Die Kinder hatten alle Hände voll zu tun, um ihre Schatztruhe, die ihnen ihre Eltern zusammen mit der "Schatzkarte aus der Tiefe des Waldes" zu Beginn kaufen konnten, voll zu bekommen.

Einmal am Steuer eines Lastwagens. So ein riesiges Lenkrad kann ganz schön beeindruckend sein. Diesen beiden haben ihren Spaß daran.


Unter anderem wurde in Sandkästen nach Glitzersteinen gebuddelt, der schwerste Hase im Streichelzoo gesucht, Zielwerfen am Weiher geübt oder Strohballen erklommen. Mit als am beliebtesten entpuppte sich die Station "Lösche den Gutshof!", bei der die Kinder als kleine Feuerwehrmänner und -frauen ihre Schläuche auf die brennenden (oder zumindest ordentlich qualmenden) Gutshof-Modelle richten und zielgenau löschen duften. Assistiert und eingewiesen wurden sie dabei von "echten" Jugendfeuerwehrlern.

Lernen von der Feuerwehr

Aber auch die "großen" Feuerwehrleute waren da und präsentierten ihre Ausrüstung und ein knallrotes Einsatzfahrzeug, ebenso wie das Technische Hilfswerk und andere Blaulichtdienste, die sich bei der Gelegenheit gleich mal auf die Suche nach potenziellen Nachwuchskräften machen konnten.

Für einen Augenblick gilt die Aufmerksamkeit dem großen Sohn. Wirklich einverstanden scheinen diese nicht zu sein. © Fotos: Tobias Tschapka


Beim "Kinderlachen" durften natürlich auch Klassiker wie die Hüpfburg, die Riesen-Legosteine oder Spielsachen wie Sommerski oder Pedalos nicht fehlen. Marlies Bernreuther und ihr Team dürften mit der großen Resonanz auf ihr Kinderfest vollauf zufrieden gewesen sein, trotzdem verdrückte die Brauereichefin an diesem Tag ein paar Tränchen.

Grund dafür war der Abschied von ihrem Sohn Marc, der sich am frühen Nachmittag auf den Sattel schwang und zu einer einjährigen Weltreise aufbrach. 28 Länder will der 25-Jährige mit seinem vollgepackten Rad bereisen, das geschätzt rund 70 Kilogramm auf die Waage bringen dürfte. Nach der Übergabe der Wohnungsschlüssel und ein paar klugen Ratschlägen für die lange Reise stieg der angehende Weltenbummler auf sein Rad und machte sich auf den Weg.

  

tts

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