|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Wie berichtet, wollte ein 82-jähriger Autofahrer den unbeschrankten Bahnübergang „Am Hasenbühl“ in Roth überqueren, als sich gleichzeitig die Gredlbahn aus Richtung Eckersmühlen näherte.
Der Lokführer leitete zwar sofort die Bremsung ein, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Bei dem Unfall wurde der Fahrer so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.
Dieser tragische Unfall ist leider kein Einzelfall. Von den mehr als 20 Bahnübergängen zwischen Hilpoltstein und Roth sind lediglich sechs mit Schranken gesichert. Wie gefährlich die Überquerung der Bahntrasse werden kann, zeigen die Unfälle, die in den vergangenen Jahren vor allem in Eckersmühlen, aber auch in Roth passiert sind.
Auch am „Hasenbühl“ hatte es Anfang der Woche nicht zum ersten Mal gekracht. „Dieser Bahnübergang muss beschrankt werden!“, forderte daher Richard Radle (Grüne) in der Sitzung des Stadtrates. Dies stieß bei den anderen Stadtrats-Mitgliedern zwar generell auf offene Ohren, aber auch auf ein wenig Zweifel, ob ein erneuter städtischer Vorstoß bei der Bahn etwas bringen würde.
So gab Dr. Manfred Weiß (CSU) zu bedenken, dass das Thema seit Jahren diskutiert werde. Aber „je mehr Forderungen wir an die Bahn stellen, desto größer ist die Gefahr, dass die Bahn den Betrieb der Gredl einstellt, weil er zu teuer wird“. Sonja Möller (Freie Wähler) erinnerte außerdem daran, dass die Kreisstadt vor Jahren bereits angeboten habe, auf eigene Kosten Schranken zu errichten, dieser Vorschlag von der Bahn aber abgelehnt worden sei.
Ein Beschluss wurde vorerst nicht gefasst. Aber Bürgermeister Ralph Edelhäußer versprach, dass die Verwaltung zusammenstellen wird, was die Stadt bislang alles schon unternommen und beantragt hat. Danach steht das Thema wieder auf der Tagesordnung.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.